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v.l. Julia Jordan, Andre Viertel und Susann Kern

Young Professional bei Klöckner: “Man bekommt den Kulturwandel voll mit und kann ihn mitgestalten”

Geboren wurde Susann Kern 1987 in Wippra – einem Ort, wo in DDR-Zeiten Kupfer und Messing abgebaut wurde. Ihr Vater war Metallologe, ihr Bruder  war Fertigungsleiter in einem Stahlbetrieb im Ruhrpott. Der Apfel fällt also nicht weit vom Stamm, was das Berufsinteresse in der Familie angeht. Nach dem Abitur hat sie zunächst 4 Semester Wirtschaftsingenieurwesen in Köthen studiert, um sich ab dem 5. Semester auf Maschinenbau zu spezialisieren. Das war ihr aber viel zu theoretisch, also sattelte sie kurzerhand um: Sie begann in Aken eine Ausbildung als Industriekauffrau bei Woodward, einem amerikanischen Hersteller von Pumpen für Schiffsmotoren. Dort bekam sie auch Einblicke in die Produktion und Montage – genau die Praxis, die ihr vorher fehlte. Als 2013 das große Elbe-Hochwasser kam, traf es das Unternehmen Woodward hart: Als eine der Betriebsjüngsten wurde Susann Kern gekündigt. So kam sie zum Kundenservice von Mercateo, einer B2B-Onlineplattform – und das erste Mal so richtig in Kontakt mit digitalen Tools.

Wie kamen Sie Anfang 2016 zu Klöckner Deutschland und was hat Sie an dem Unternehmen überzeugt?

Schon nach wenigen Monaten durfte ich auch Kunden betreuen, die hochwertige Anarbeitung benötigen.

Klöckner ist ein Lieferant von Qualitätsstahl für Woodward, wo ich damals arbeitete. Dadurch hatte ich schon erste Berührungspunkte mit dem Unternehmen. Als ich in meiner letzten Tätigkeit bei Mercateo nach einer neuen Herausforderung suchte, fand ich eine Ausschreibung als „Mitarbeiter Backoffice Vertrieb“ in Landsberg. Klöckner als Arbeitgeber reizte mich und an der Stelle gefiel mir vor allem, dass dort viel Kundenkontakt gefordert war. Ich bewarb mich also im Oktober 2015 – und durfte direkt zum Jahresbeginn 2016 starten. In meinem Job musste ich mich zunächst in SAP einarbeiten und lernte die verschiedenen Klöckner-Produkte und -materialien kennen. Schon nach wenigen Monaten durfte ich auch Kunden betreuen, die hochwertige Anarbeitung benötigen. Das reichte von Bohrungen bis hin zu Schweißbaugruppen – ich fand das toll!

Seit Anfang 2017 sind Sie Digitalisierungsverantwortliche am Standort Landsberg. Was machen Sie da genau?

Weil man bei Klöckner wusste, dass ich „digitale Erfahrungen“ bei der Online-Beschaffungsplattform Mercateo gesammelt hatte, bot man mir diesen Job an. Ich war sofort angetan und treibe seitdem die Digitalisierung am Standort Landsberg voran. In den vergangenen drei Jahren habe ich die vielen digitalen Tools von Klöckner eingeführt. Dabei arbeite ich stark mit dem Digi in Zwickau zusammen.
Regionsübergreifend treffen wir uns regelmäßig mit den anderen Digis und tauschen uns intensiv

v.l. Julia Jordan, Andre Viertel, Susann Kern

untereinander aus. Wöchentlich stehe ich dafür auch in Kontakt mit kloeckner.i und dem Team E-Business & Marketing. Die Aufgabenbereiche und die Prioritäten ändern sich ständig.

Was sind dabei Herausforderungen? Und was schätzen Sie an Ihrem Job als Digi?

Man muss schauen, wirklich alle Personen am Standort bei der Digitalisierung mitzunehmen

Man muss schauen, wirklich alle Personen am Standort bei der Digitalisierung mitzunehmen – auch solche, die dem Ganzen vielleicht noch etwas skeptisch gegenüber stehen. Man bekommt als Digi den Kulturwandel also voll mit und kann ihn auch aktiv mitgestalten. Das finde ich toll. Dadurch, dass ich schon so viele verschiedene Aufgaben in meiner Berufslaufbahn hatte, habe ich glaube ich ein ganz gutes Verständnis für die Mitarbeiter. Mir ist zum Beispiel auch klar, dass Digitalisierungsaufgaben ein ganz wichtiger Punkt sind, die Mitarbeiter aber auch noch andere Anforderungen erfüllen müssen. Etwa von Kundenseite, von der Geschäftsführung, vom Abteilungsleiter oder Produktmanagement. Da gilt es ein gesundes Mittelmaß zu finden. Ich glaube, mit der Einführung des Klöckner Assistant werden wir das noch ein Stückchen besser hinbekommen.

Wie beurteilen Sie die Talentförderung bei Klöckner?

Wenn ich von mir selbst ausgehe, kann ich sagen, dass man bei Klöckner meine Potenziale erkannt hat. Und die eben auch gefördert hat, indem mir den Job als Digi angeboten hat. Zahlreiche interne Seminare, etwa zu den Themen Top-Down-Kommunikation oder Präsentationstechnik helfen mir bei meiner täglichen Arbeit. Super finde ich, dass jeder Azubi bei Klöckner alle Abteilungen durchläuft. Auch den Talent Pool halte ich für ein tolles Förderprogramm. Außerdem genieße ich Annehmlichkeiten bei Klöckner, die in der Branche nicht unbedingt typisch sind: Mir steht bei Bedarf ein Poolfahrzeug zur Verfügung, Gleitzeit und Urlaubsgeld. Insgesamt kann ich sagen: Karriere bei Klöckner machen lohnt sich!

Karriere bei Klöckner machen lohnt sich!

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