Unser Geschäft

“Qualitätsstahl ist die eierlegende Wollmilchsau”

Im Vergleich mit Aluminium und Edelstahl Rostfrei ist Qualitätsstahl eher ein Massenprodukt: Er erreicht zwar nicht die Werkstoffgüte der beiden bereits vorgestellten Produktgruppen, ist dafür aber in viel mehr Anwendungsbereichen einsetzbar – und günstiger. Dabei gibt es innerhalb der Produktgruppe Qualitätsstahl große Unterschiede hinsichtlich Qualität und damit auch Einsatzbereich. Genau definiert sind diese Untergruppen in der DIN EN 10027. „Elemente wie zum Beispiel Kohlenstoff oder Silizium sind in jedem Qualitätsstahl enthalten. Je nach Gewichtung entstehen dadurch verschiedene mechanische Eigenschaften wie die Zugfestigkeit. Auch nachträglich kann Qualitätsstahl noch behandelt werden“, erklärt Annette Kleinebrahn, Verkauf Sonderwerkstoffe im Klöckner-Verkaufsbüro Hannover. So gibt es zum Beispiel auch Qualitätsstähle, die von ihrer Wertigkeit her an Edelstahl heranreichen können. Etwa sogenannte warmfeste Stähle, die hohen und tiefen Temperaturen standhalten. Ab einem bestimmten Anspruchslevel kommen dann aber höherwertige Produkte wie eben Edelstahl oder auch Aluminium zum Einsatz.

Qualitätsstahl ist im Grunde die eierlegende Wollmilchsau. Man kann damit ein breites Spektrum abdecken, weil es ganz verschiedene Einsatzgebiete gibt, für die das Material flexibel angepasst werden kann

Breites Einsatzgebiet von Qualitätsstahl: vom Bergbau bis zur Offshore-Anlage

„Qualitätsstahl ist im Grunde die eierlegende Wollmilchsau“, sagt Anja Naumann, Abteilungsleitung Qualitäts- und Edelbaustahl / Sonderwerkstoffe im Klöckner-Verkaufsbüro Hannover. „Man kann damit ein breites Spektrum abdecken, weil es ganz verschiedene Einsatzgebiete gibt, für die das Material flexibel angepasst werden kann“. Dazu zählt vor allem der Maschinen- und Anlagenbau in all seinen Facetten: Qualitätsstahl findet man zum Beispiel im Berg- und Tunnelbau, im Hallen- und Gerüstbau. Ebenso auf hoher See – etwa in Schiffsrudern oder Offshore-Anlagen. Auch der Landmaschinenbau oder Papiermaschinen mit ihren riesigen Walzen sind typische Einsatzgebiete. Weil man das robuste und flexible Produkt häufig in Anlagen oder Maschinen unsichtbar für den Nutzer verbaut, ist seine Optik dabei eher zweitrangig. Hochwertiges und ansprechendes Aussehen wäre dagegen wieder ein Kennzeichen von Edelstahl Rostfrei zum Beispiel.

Nicole Thomassen

In der aktuellen Corona-Situation ist die Kommunikation zwischen uns noch intensiver, um möglichst nah am Markt und Kunden zu sein

Stets enge Abstimmung zwischen Einkauf und Verkauf

„In der aktuellen Corona-Situation ist die Kommunikation zwischen uns noch intensiver, um möglichst nah am Markt und Kunden zu sein. In wöchentlichen Calls berichte ich dem Verkauf darüber, wie sich der Preis für Qualitätsstahl am Markt entwickelt, wie wir einkaufen und wie die Werksauslastungen sind. Der Vertrieb wiederum berichtet, wie er mit den Preisen zurechtkommt und ob es Anpassungen geben muss“, erklärt Nicole Thomassen, Produktmanagerin Qualitäts-, Edelbau- und Blankstahl in der Klöckner-Zentrale in Duisburg. Auf Basis all dieser wichtigen Informationen fällt der Verkauf dann eine Preisentscheidung. „Hier im zentralen Einkauf in Duisburg arbeite ich eng mit meinen Kollegen in den Niederlanden zusammen. Dadurch können wir Mengen bündeln und bessere Preise erzielen“, erklärt sie. Auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit verschiedenen Stahlwerken besteht teilweise schon seit vielen Jahren.

Unsere digitalen Tools, etwa der Onlineshop oder das Kontraktportal, helfen uns dabei, Verbräuche genaustens auszuwerten und individuelle Bedarfe beim Kunden zu ermitteln

Digitalisierung erleichtert Beschaffung und Verkauf von Qualitätsstahl

Natürlich spielt auch bei der Beschaffung und beim Verkauf von Qualitätsstahl die Digitalisierung eine große Rolle bei Klöckner. „Unsere digitalen Tools, etwa der Onlineshop oder das Kontraktportal, helfen uns dabei, Verbräuche genaustens auszuwerten und individuelle Bedarfe beim Kunden zu ermitteln“, erklärt Anja Naumann. Auch der neu eingeführte Klöckner Assistant unterstützt dabei, die Prozesse im Sinne des Kunden zu vereinfachen. Weil dieser eingehende Aufträge automatisch erfasst, haben die Klöckner-Mitarbeiter mehr Zeit für ihr Kerngeschäft: die individuelle Kundenberatung. Auf eine aktuelle Verbesserung weist Nicole Thomassen noch hin: „Wir führen gerade ein neues Tool ein – das E-Procurement-Tool. Hier können die Lieferanten ihre Angebote in unser Portal eingeben. Wir bekommen somit alle Informationen gebündelt, um transparent Preise vergleichen zu können.“

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Klöckner Kontraktportal

Klöckner Kontraktportal: Überblick behalten und Bestellungen effizient managen

„Wir waren der erste Stahlhändler in Deutschland überhaupt, der eine Plattform speziell für längerfristige Abnahmeverträge, sogenannte Kontrakte, angeboten hat“, erklärt Julia Jordan vom Team E-Business & Marketing. Geboren wurde es, wie so häufig, aus einem Kundenbedürfnis heraus: „Kunden haben uns damals berichtet, dass es teils aufwendig sei, Kontrakte mit Klöckner und anderen Lieferanten im Tagesgeschäft und über die Dauer genau nachzuhalten. Es galt also ein transparentes Tool zu entwickeln, das für den nötigen Überblick sorgt – und zwar rund um die Uhr“, so Julia Jordan. Bei der Entwicklung des Kontraktportals hat Klöckner auch Kunden mit eingebunden, um ein möglichst passendes und praxisnahes Instrument zu kreieren. Neben dem Kontraktportal entstanden in den folgenden Jahren weitere Tools wie der Onlineshop und die Bestellübersicht. Schließlich konnte man Anfang 2019 alle Tools für eine noch höhere Nutzerfreundlichkeit zusammenführen: mit shop.kloeckner.de erreicht der Kunde seitdem alle Tools mit nur einem Login.

Wir sparen Zeit bei der Arbeit, wodurch der Einkauf entlastet wird. Seitdem wir das Kontraktportal nutzen, haben wir zu jeder Zeit eine aktuelle Übersicht über unsere Produkte. Damit fällt es uns leicht die Übersicht zu bewahren und Lieferengpässen aus dem Weg zu gehen.

Christoph Holtkamp, Ostendorf Wasser- und Edelstahltechnik

Kontraktportal gibt Kunden Überblick und Bestellmöglichkeiten

Über einen eigenen Reiter im Onlineshop könnten Kontrakt-Kunden auf das Portal zugreifen. Gut strukturiert können sie hier alle wichtigen Infos einsehen: Wie groß ist die Gesamtmenge Ihres Kontraktes? Wie viel davon wurde bereits abgerufen? Welchen Ansprechpartner kann man dafür bei Klöckner kontaktieren? Selbstverständlich kann ein User auch verschiedene Kontrakte nach diesem Schema verwalten. Bevor ein Kontrakt aufgebraucht ist, kann er einen Folgekontrakt mit demselben Material auslösen. Der zuständige Vertriebsmitarbeiter bei Klöckner macht dann in kürzester Zeit ein neues Angebot nach aktueller Marktlage. Im Laufe der letzten Jahre wurde das Kontraktportal kontinuierlich verbessert – teils durch kleine, teils durch große Features. „Seit Anfang 2020 haben wir zum Beispiel eine neue, zusätzliche Kontraktübersicht: Die sogenannte Listenansicht zeigt dem Kunden alle wichtigen Informationen kompakt in tabellarischer Form an.“, erklärt Jordan. Um das Kontraktportal mit Funktionen wie diesen weiterhin zu verbessern, holen sich die Klöckner-Kollegen kontinuierlich Feedback beim Kunden ein.

Die große Transparenz ist das, was unsere Kunden begeistert: Auf einen Blick sehen sie ihre genaue Kontrakt-Situation, können sich Lieferscheine und Rechnungen herunterladen, und mit einem Klick nachbestellen

Julia Jordan

Kontraktportal ermöglicht sehr kurze Lieferzeiten bei Spezialanfertigungen

Wie gut das Kontraktportal in der Praxis ankommt, weiß Jens Wolfram zu berichten. Der Prokurist und Key Account Manager Deutschland in der Klöckner-Niederlassung Bremen bezieht sich dabei auf zwei Geschäftsbereiche: Spezialanfertigungen nach Zeichnung sowie normale Handelsware. „Bei den Spezialanfertigungen bekommt der Kunde alles aus einer Hand von uns. Wir liefern das Material inklusive Bearbeitung über das Kontraktportal. Und zwar über einen einzigen Ansprechpartner“, erklärt Wolfram. Da die Supply Chain so gut durchdacht ist, sind auch die Lieferzeiten recht kurz. „Gerade wenn noch Bearbeitung und Wärmebehandlung dabei sind, kann eine solche Spezialanfertigung normalerweise mehrere Wochen dauern. Kunden wissen daher sehr zu schätzen, dass wir zeitnah liefern können“, so Wolfram. Alle wichtigen Dokumente werden effizient gebündelt und sind jederzeit im Kontraktportal abrufbar: „Eine Rechnung, ein Lieferschein, ein Wareneingang“. Auch die Zeichnungen zu den Spezialanfertigungen kann man verwalten.

Jens Wolfram

Wir sind die Einzigen im Stahlhandel, die ein Kontraktportal in diesem Umfang anbieten. Das ist ein Riesenvorteil, den unsere Kunden sehr schätzen

Kontraktportal hilft Kunden beim Überprüfen ihrer Wirtschaftlichkeit

Auch bei der „normalen“ Handelsware profitieren User von den Vorteilen des Kontraktportals. „Die große Transparenz ist das, was unsere Kunden begeistert: Auf einen Blick sehen sie ihre genaue Kontrakt-Situation, können sich Lieferscheine und Rechnungen herunterladen, und mit einem Klick nachbestellen. Sie müssen keine Bestellungen mehr schreiben“, erklärt Jens Wolfram. Gerade Kunden, die viele Abmessungen platziert haben, könnten ihre Kontrakte sonst gar nicht in der Form nachvollziehen. Da jeder Kontrakt mit den passenden Rechnungen und Lieferungen verknüpft ist, kann ein Kunde auch die eigene Wirtschaftlichkeit überprüfen: Welche Kontrakte laufen gut, welche weniger gut? „Wir sind die Einzigen im Stahlhandel, die ein Kontraktportal in diesem Umfang anbieten. Das ist ein Riesenvorteil, den unsere Kunden sehr schätzen“, sagt Wolfram.

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Klöckner Onlineshop: So wurde er im Sinne des Kunden kontinuierlich verbessert

Als Klöckner & Co Deutschland vor über 4 Jahren mit dem Onlineshop live ging, war das bereits eine Besonderheit im Stahlhandel. Diese Vorreiterrolle hat das Unternehmen zu einem mittlerweile europaweiten Projekt ausgebaut: Klöckner-Onlineshops in gleichem „Look and Feel“ gibt es aktuell noch in Österreich, Belgien, den Niederlanden, UK und Frankreich. Zudem stimmt man neue Features und Änderungen stets europaweit ab. Allein der deutsche Onlineshop kommt auf derzeit über 14.000 Artikel! Damit User bei dieser Fülle an Angeboten den Überblick behalten, sind die Filter- und Suchfunktionen immer weiter optimiert worden. Im Hauptmenü kann man zunächst nach Produktkategorien oder Werkstoff wählen. Daraufhin bieten diverse intuitive Filter am linken Seitenrand weitere Einschränkungsmöglichkeiten. „Die Handhabung ist einfach und selbsterklärend“, sagt Julia Jordan vom Team E-Business & Marketing. „Für Fragen sind aber auch jederzeit die Kontaktdaten des individuellen Ansprechpartners der zuständigen Klöckner-Niederlassung und die unseres technischen Supports eingeblendet“.

Die Handhabung ist einfach und selbsterklärend.

Julia Jordan

Ein Meilenstein: regionale Verfügbarkeiten prüfen dank Postleitzahlen-Funktion

Vor gut einem Jahr hat Klöckner deutschlandweit alle Produkte, die offline verfügbar sind, auch online aufgenommen – ein enormer Zuwachs von Artikeln im Onlineshop. Möglich gemacht hat dies ein neues Feature. Je nach PLZ des Kunden zeigt es an, welche Artikel verfügbar oder auf Anfrage sind.  „Vor der Integration der Postleitzahl-Funktion konnten wir unsere Sortimente nicht zielgerichtet ausspielen. Mit der neuen intelligenten Lösung weiß jeder Kunde, welche unserer Artikel für ihn sofort bestellbar, und welche anzufragen sind“, erklärt Julia Jordan. Sucht ein Kunde ein bestimmtes Produkt und gibt seine individuelle Postleitzahl ein, zeigt ihm das System zum einen alle in der Region verfügbaren Produkte an. Zum anderen kann er auch solche Produkte in der Maske sehen, die aktuell nicht in der Region verfügbar sind, aber angefragt werden können. Die über den Shop ausgelöste Anfrage wird dann umgehend geprüft und ein individuelles Angebot versendet.

Mit der neuen intelligenten Lösung weiß jeder Kunde, welche unserer Artikel für ihn sofort bestellbar, und welche anzufragen sind.

Individuelles Pricing sorgt für Effizienz

Schon seit Live-Gang des Shops stand auch das Thema Pricing konsequent auf der Projektliste von Klöckner. Gemeinsam hat man an einer intelligenten Preisfindung gearbeitet, die Anfang 2019 das Online- und Offline Pricing bei Klöckner revolutioniert hat. „Das System berücksichtigt bei der Preisermittlung eine Vielzahl von Faktoren und Daten, unter anderem das Kaufverhalten der Kunden, die aktuell im Warenkorb befindliche Artikelkomposition, die aktuelle Marktlage als auch die Marktschwankungen aus der Vergangenheit. Die Preisgestaltung ist damit flexibler und individuell noch genauer als zuvor“, erklärt Julia Jordan. Will ein Kunde das Angebot vergleichen, kann er sich dieses natürlich auch als PDF abspeichern. Ebenfalls ein relativ neues und hilfreiches Feature im Onlineshop: Ein User kann nicht nur einen, sondern mehrere Warenkörbe anlegen – und auch mit anderen teilen. „So können Warenkörbe zum Beispiel verschiedenen Projekten zugeordnet werden. Oder mehrere Mitarbeiter eines Unternehmens können gleichzeitig einen Prozess bearbeiten – in unterschiedlichen Rollen mit verschiedenen Rechten“, so Jordan.

Individuell passende Anlieferung und Verwaltung von Bestelldokumenten

Ist das gewünschte Produkt zum akzeptierten Preis im Warenkorb, geht es weiter im Onlineshop-Prozess: An der „Kasse“ fragt das System zum Beispiel noch einmal genau ab, ob die Liefer- mit der Rechnungsadresse identisch ist. Sicher ist sicher. Auch hinsichtlich Liefer-Organisation gab es in den letzten Jahren weitere Verbesserungen. So können Kunden zum Beispiel mittlerweile auch individuelle Informationen zum Anlieferungs-Ort hinterlegen. Das hat gute Gründe: „Gerade kleinere Kunden, die nicht so häufig Stahl bestellen, beugen so möglichen Herausforderungen vor. Wenn die Lieferadresse zum Beispiel eine relativ enge Spielstraße ist, wissen wir, dass wir nicht mit einem 18 Meter langen LKW transportieren, sondern mit einem kleineren LKW. Braucht es eventuell einen Gabelstapler oder einen Kran? Das sind wichtige Informationen, die wir so vorab klären können“, erklärt Julia Jordan.

Klöckner baut seine Vorreiterrolle bei Digitalisierung aus

Dies sind nur wenige Beispiele der bisherigen kleinen und großen Erweiterungen des Klöckner Onlineshops, die zeigen: Er hat sich in den rund vier Jahren ziemlich gemacht. Klöckner integriert stetig neue Features und Prozesse und hat seine Vorreiterrolle als Digitalisierer des Stahlhandels damit weiter ausgebaut. Das unterstreicht auch ein weiteres Tool, das wir in Kürze separat vorstellen werden: das Klöckner Kontraktportal.

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Unsere Mehrwertmacher

Team E-Business und Marketing: Das sind wir

„Im Zuge der Digitalisierung sind unsere Aufgaben noch abwechslungsreicher und vielfältiger geworden. Mit dem jetzigen Team werden wir uns den kommenden Herausforderungen und Fragestellungen stellen”, erklärt Patrick Grewer, der seit Januar 2019 die Abteilung leitet. Zu seinem Team gehören die Bereiche Marketing, E-Business und Vertriebssteuerung. Seit rund zwei Monaten ist zudem ein Videojournalist an Bord, um die Klöckner-Kommunikation auch verstärkt in Bewegtbildern umzusetzen.

Marketing: von Online-Redaktion über Events bis hin zur Videoproduktion

Messestand Tube 2018Bereits im zwölften Jahr – und damit Dienstältester – in der Abteilung ist Torsten Rode. Er verantwortet das Marketing zusammen mit Tanja Engel, die vor einem Jahr aus dem Klöckner-Produktmanagement wechselte. Ein Arbeitsschwerpunkt der beiden ist im zunehmenden Maße die redaktionelle Betreuung der Online-Medien. „Wir halten die Homepages von Klöckner Deutschland und Österreich inhaltlich stets auf dem aktuellsten Stand und sorgen für eine benutzerfreundliche Struktur. Dasselbe gilt für den Schnelldreher und den DigiDesk, das frühere Intranet“, erklärt Torsten Rode. Ein wichtiges Online-Medium, das derzeit zusammen mit einem neuen Partner konzipiert wird, ist ein neuer moderner Werbemittelshop – hierzu wird Schnelldreher in einigen Wochen ausführlich berichten. Ein weiterer Schwerpunk der beiden Marketingfachleute ist die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. „Dazu zählen Fachmessen, interne Events wie zum Beispiel Firmenläufe oder auch das Klöckner Kundenforum. Und natürlich unterstützen wir die Niederlassungen auch bei dezentralen Kundenveranstaltungen“, beschreibt Torsten Rode. Sämtliche Kommunikationsmaßnahmen, um die Marke Klöckner zu vermitteln, liegen auch in der Hand des Marketingteams. Wie umfassend dieses „Branding“ ist, zeigt eindrucksvoll die Mehrwert-Kampagne, die federführend Torsten Rode von Beginn an betreut.

Und weil man Image – und nicht nur das – besonders gut in Bewegtbildern festhalten kann, verstärkt seit Januar 2019 der Videojournalist Joel Lander das Team. Seine Expertise soll in naher Zukunft vor allem in den Social Media-Kanälen Instagram und Youtube zur Geltung kommen, um insbesondere junge Menschen für die Marke Klöckner zu begeistern. In ersten kleineren Videoprojekten konnte er sein Talent bereits unter Beweis stellen: „Auf der internen Kommunikationsplattform Yammer haben wir eine Gruppe erstellt, in der Digitalisierungsthemen mit kleinen Erklärvideos nähergebracht werden. Ein erstes Video ist diese Woche online gegangen, weitere werden regelmäßig folgen“, erklärt Joel Lander.

E-Business: den Überblick über alle digitalen Prozesse

Digitalisierungsvortrag Neumarkt 2018Weil das Thema Digitalisierung in den letzten Jahren dermaßen an Fahrt aufgenommen hat bei Klöckner, hat sich auch eine eigenständiges Team E-Business herauskristallisiert, das wiederum kontinuierlich wächst. So bekommt Julia Jordan, die 2013 zunächst im Marketingteam angefangen hat, seit Mai 2018 tatkräftige Unterstützung von Philipp Jäger. „Wir im E-Business-Team haben den Überblick über alle Digitalisierungs-Projekte bei Klöckner und koordinieren diese. Wir sind sozusagen das Bindeglied zwischen unserer Digital-Schwester kloeckner.i in Berlin und den Digitalisierungsverantwortlichen in den einzelnen Niederlassungen“, erklärt er. Zum Beispiel gibt das E-Business-Team in internen Workshops und Schulungen sein Know-how an Klöckner-Mitarbeiter weiter, unterstützt bei auftretenden Problemen mit den digitalen Tools und sorgt durch den ständigen Austausch sowohl mit den Entwicklern als auch mit den Anwendern, dass diese Tools fortwährend verbessert werden können. Ein wichtiges Aufgabenfeld ist außerdem der sogenannte Marktplatz: „Wir wollen, dass unsere Kunden nicht nur Stahlprodukte im Onlineshop erhalten, sondern auch passendes Zubehör. Das Sortiment um den Stahl herum wird also kontinuierlich ausgebaut. Dafür identifizieren wir im Team mögliche Partner und organisieren deren Anbindung an den Onlineshop“, veranschaulicht Philipp Jäger.

Vertriebssteuerung: dank transparenter Analysen Entscheidungen treffen

Um den Erfolg des operativen Geschäfts zu messen, braucht man transparente Analysen. Hier kommt Sumana Ibrahim-Lösken ins Spiel, die bereits seit 16 Jahren bei Klöckner und seit über 3 Jahren im E-Business & Marketing-Team tätig ist: „Ich bin der Zahlenmensch in der Abteilung und verantworte die Vertriebssteuerung und das Vertriebscontrolling.“ Mithilfe von Programmen wie SAP und BW erstellt sie zum Beispiel Reportings zur Messung des Vertriebserfolgs und der digitalen Kanäle. Ebenso erstellt sie kartographische Analysen, an denen man zum Beispiel die Verteilung von Roherträgen in verschiedenen Regionen sehen kann. „Letztendlich liefere ich mit meinen Analysen wertvolle Entscheidungsgrundlagen, auf deren Basis operative Maßnahmen durchgeführt werden können“, so Sumana Ibrahim-Loesken.

Trotz der teils sehr unterschiedlichen Aufgaben im Team E-Business & Marketing greifen viele Maßnahmen wie kleine Zahnräder ineinander. So schafft es das 7-köpfige Team spielend, auch in einer zunehmend komplexen digitalen Welt kompetenter Ansprechpartner und Dienstleister zu sein. Zum 1. September 2019 bekommt es dafür noch weitere Verstärkung durch eine Person: Erstmalig bildet Klöckner dann im Beruf Kaufmann-/frau im E-Commerce aus!

Teamfoto E-Business & MarketingHinten von links nach rechts:
Philipp Jäger, Sumana Ibrahim-Lösken, Julia Jordan, Patrick Grewer

Vorne von links nach rechts:
Torsten Rode, Tanja Engel, Joel Lander

Unser Geschäft

Klöckner kloeckner.i

Digitale Weichen für 2019 sind gestellt

Vom 27. bis 29. November 2018 war es wieder so weit: Die Digitalisierungsverantwortlichen von Klöckner & Co Deutschland und Kloeckner Metals Austria sowie das E-Business & Marketing-Team besuchten das Team der Digitaltochter kloeckner.i in Berlin, um an drei intensiven Tagen gemeinsam die digitalen Weichen für das nächste Jahr zu stellen. Auch hoher Besuch war zu diesem wichtigen Ereignis gekommen.

Nach den Digi Days im Mai 2018 galt es nun, auf die seitdem durchgeführten digitalen Maßnahmen zurückzublicken, sie zu bewerten und wichtige Weichen für die digitalen Ziele in 2019 zu stellen. Dafür haben alle Beteiligten ein sehr vielseitiges und intensives Programm auf die Beine gestellt. „Wir danken unseren Kolleginnen und Kollegen von kloeckner.i, die uns spannende Einblicke in die weitere Entwicklung unserer digitalen Tools gegeben haben. Sehr hilfreich war auch, dass dabei das bisherige Feedback aus der Praxis, etwa von den Vertriebsmitarbeitern, mit eingeflossen ist und diskutiert wurde. Denn nur durch diese Zusammenarbeit wird man kontinuierlich besser im Sinne des Kunden“, sagt Philipp Jäger vom E-Business & Marketing-Team, der die Digi Days mitorganisiert hat. Das Konzept der Digitalisierungsverantwortlichen, kurz Digis, die die Digitalisierungsstrategie von Klöckner an den jeweiligen Standorten vorantreiben, gibt es seit 2015, die „Digi Days“ als Workshop gibt es seit 2016. Dieses Jahr waren jedoch erstmals alle Digis in Vollzeit angestellt – was die sehr gute Entwicklung und auch Bedeutung des Themas Digitalisierung bei Klöckner unterstreicht.

Schwerpunkte für 2019: Kontrakt-Plattform und Schnittstellen-Management

Ein Programmpunkt an den drei Tagen waren zum Beispiel die neuen praktischen Features im Onlineshop. So wird dort etwa in Zukunft auch die Kontraktplattform integriert sein, was die Handhabbarkeit für Kunden wesentlich erhöht. Durch die neue Funktion „Regional Assortment“ können Kunden zudem sehr bald direkt sehen, welche Produkte in der jeweiligen Region verfügbar sind oder ggf. erst angefragt werden müssen – und sparen dadurch wertvolle Zeit bei ihrer Beschaffung. An Tag 2 hieß das Schwerpunkt-Thema Schnittstellen-Management – von EDI bis OCI. Hier berichteten die Digi Days-Teilnehmer von Erfahrungen mit den Tools bei Kunden und diskutierten mögliche Weiterentwicklungen. Durch EDI- und OCI-Lösungen können das Warenwirtschaftssystem eines Kunden und das von Klöckner automatisch Daten austauschen – manueller Aufwand wird so vermieden, Fehler werden reduziert, Beschaffungskosten werden gesenkt und der Prozess ist transparenter für alle Beteiligten. Am dritten Tag hieß einer der Programmpunkte Produktmarketing 2019. „Hier haben wir über Maßnahmen diskutiert, wie wir unsere Produkte noch besser für den (potenziellen) Kunden kommunizieren können. Eine Idee neben vielen wären zum Beispiel Webinare“, so Philipp Jäger.

Sogar Gisbert Rühl und Sven Koepchen machten sich ein Bild vor Ort

Die große Wertschätzung für die Digi Days und die Arbeit der Beteiligten dort zeigte sich auch in hohem Besuch: Sowohl der Vorstandsvorsitzende Gisbert Rühl als auch der KCD-Geschäftsführer Sven Koepchen sind extra zu kloeckner.i nach Berlin gekommen, um sich einen Eindruck vom Stand der digitalen Klöckner-Welt zu verschaffen. „Ich bin sehr beeindruckt vom Engagement und von der Kreativität der Digi Days-Teilnehmer. Das zeigt einmal mehr, dass Klöckner mit seiner Digitalisierungsstrategie auf einem sehr guten Weg ist. Von dem Konzept der Digis, die diese Strategie wesentlich in die Praxis umsetzen, profitieren nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden“, so Sven Koepchen.