Unsere Mehrwertmacher

Nerven und Muskeln aus Stahl

Die Zusammenarbeit mit der erfolgreichen 100-Meter-Hürden-Läuferin Pamela Dutkiewcz (WM-Dritte 2017, EM-Zweite 2018) hat eine kleine Vorgeschichte. Anfang 2019 suchte das Klöckner-Team E-Business & Marketing nach neuen Möglichkeiten, um vor allem junge Menschen für das Unternehmen zu begeistern. Man stellte extra einen Video-Journalisten ein und ging noch stärker das Thema Social Media, insbesondere Instagram, an. „So kamen wir natürlich auch auf das Thema Influencer-Marketing. Und weil Fitness ein wichtiger Baustein unserer betrieblichen Gesundheitsförderung ist, wollten wir gerne mit einem Influencer bzw. einer Influencerin aus der Sportwelt zusammenarbeiten“, erklärt Torsten Rode vom Team E-Business & Marketing.

Pamela Dutkiewcz: Dem Ruhrgebiet stark verbunden

Über den Klöckner-Mitarbeiter Hendrik Pfeiffer, der erst kürzlich den Köln Marathon gewann und beim TV Wattenscheid 01 trainiert, kam schließlich dessen bekannte Vereinskollegin ins Spiel. „Pamela ist sehr leistungsorientiert und gleichzeitig sehr authentisch, überaus sympathisch und kommunikativ. Das passt super zu Klöckner und hat uns direkt überzeugt“, so Rode. Auch die Bindung zum Ruhrpott war mit ausschlaggebend für die Wahl. „Ich wohne jetzt seit 12 Jahren im Ruhrgebiet und habe mich total schnell in den Pott verliebt. Eigentlich komme ich aus Hessen und mein Eindruck ist, dass dort alle ein bisschen reservierter sind. Hier sind die Menschen viel offener.

Die Distanz ist nicht da, was mir sehr geholfen hat, mich hier einzuleben und das schätze ich sehr“, erklärt Pamela. Deswegen war sie sofort begeistert von der Idee, das Unternehmen aus Duisburg beim betrieblichen Gesundheitsmanagement zu unterstützen.

Workouts sind genau auf die Anforderungen der Klöckner-Beschäftigen abgestimmt

Die 28-jährige hat sich genaustens überlegt, welches Fitnessprogramm einen Mehrwert für die vornehmlich im Büro arbeitenden Klöckner-Beschäftigten bietet. Speziell auf diese Anforderungen abgestimmt hat sie ein einstündiges Workout entwickelt. Die enthaltenen Übungen sind sehr effektiv, weil sie sowohl Muskeln als auch Nerven trainieren. Außerdem lassen sie sich teils auch im Sitzen durchführen. In den vergangenen Wochen hat Pamela das Fitnessprogramm in Duisburg und in Kaufungen dann durchgeführt. Sie stieß auf große Begeisterung: „Das Workout kam richtig gut an. Es war anstrengend und hat gleichzeitig großen Spaß gemacht“, sagt Torsten Rode, der live dabei war. „Schön war auch, dass Pamela im Anschluss ein wenig Einblicke in ihr Leben als Berufssportlerin gegeben hat.

Für die Teilnehmenden war es spannend zu erfahren, wie sie zum Beispiel mit Rückschlägen oder Verletzungen umgeht.“

Pamela Dutkiewcz ist begeistert von der Zusammenarbeit

Auch Pamela ist nach den beiden Workouts sehr zufrieden. Sowohl mit den Kursteilnehmenden als auch mit den Organisatoren: „Das Team, das ich kennenlernen durfte, war immer sehr gut vorbereitet, dynamisch und mit Lust, etwas anzupacken und neue Wege zu gehen.“ Sehr spannend fand die Profisportlerin auch die Führung durchs Klöckner-Lager, die sie nach dem Workout in Kaufungen bekam. Denn bisher hatte sie gar keine Vorstellung davon, wie zum Beispiel Stahl geschnitten oder tonnenweise mit einem Kran befördert wird. Nach all diesen Erfahrungen ist Pamela voll des Lobes: „Alle, die ich kennenlernen durfte, vermittelten den Eindruck, dass sie das, was sie machen, sehr gerne tun. Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich mir natürlich wünschen würde, wenn ich weiterhin ein Mehrwertmacher von Klöckner sein könnte. Wir haben ein tolles Programm mit „Nerven und Muskeln aus Stahl“ angefangen und ich habe schon viele Ideen, wie man das weiterführen kann.“.

Zum Instagram-Kanal von Pamela Dutkiewcz geht es HIER.

Mehr Informationen zum Sportverein von Pamela Dutkiewcz finden Sie HIER.

Unser Geschäft

Digitales Fitnesstraining Klöckner

Zwei Tage digitales Fitnesstraining

Nach dem erfolgreichen Kickoff-Meeting für die Digis im Dezember 2017 sollten nun genaue und konkrete Lösungen erarbeitet werden, die den Digitalisierungsprozess bei Klöckner weiter verbessern und sukzessive umgesetzt werden können. Zwei Mal im Jahr wird KCD dieses innovative Format in Zukunft durchführen, um ihre Digis fit zu halten und damit die Vorreiter-Rolle im digitalen Stahlhandel auszubauen.


Tag 1: Spannende Einblicke ins Schnittstellen-Management

„Die DigiDays bestanden aus zwei Bausteinen. Am ersten Tag haben wir eine Schulung in Form von zwei Vorträgen zum Thema OCI und EDI bekommen und abends haben wir als Teambuildingmaßnahme zusammen unser Abendessen zubereitet. An Tag 2 haben wir dann die Herausforderungen der einzelnen Digis erarbeitet und anschließend Lösungen und Maßnahmen in einem Workshop entwickelt“, erklärt Philipp Jäger aus der KCD E-Business & Marketingabteilung in Duisburg. Zusammen mit seiner Kollegin Julia Jordan bildet er die Schnittstelle zwischen den Digis der Niederlassungen und den Digitalisierungs-Experten bei kloeckner.i.

Am Schulungstag erklärten Chris Grabo und Markus Wellner den DigiDays-Teilnehmern zunächst, was eigentlich technisch abläuft, wenn ein Kunde an die digitalen Prozesse bei Klöckner angebunden wird. Dabei ging es zum einen um die Schnittstelle Electronic Data Interchange (EDI), zum anderen um Open Catalog Interface (OCI), eine offene Schnittstelle zum Austausch von Katalogdatensätzen zwischen SAP und beliebigen anderen Katalogen. „Es war sehr hilfreich, diesen Workflow einmal verdeutlicht zu bekommen, um sowohl die Kundenseite als auch die Arbeit der Kollegen besser zu verstehen“, findet Philipp Jäger.

 

Tag 2: Kreative und konkrete Ideen entwickeln

Den neuen Input konnten die DigiDay-Teilnehmer auch direkt am folgenden Workshop-Tag sinnvoll nutzen. Jeweils in 3er-Gruppen benannten sie zunächst aktuelle Herausforderungen beim Digitalisierungsprozess, um anschließend konkrete Maßnahmen dafür zu entwickeln. Vier Themenfelder kristallisierten sich dabei heraus. Im Feld „Enabling Sales People“ arbeiteten die Digis heraus, wie Vertriebsmitarbeiter zukünftig noch besser beim Vertrieb digitaler Verkaufskanäle unterstützt werden können. Aber auch die Kunden sollen von Klöckners digitaler Fitness profitieren – wie, wurde im Themenfeld „Customer onboarding / Insight“ diskutiert. Im Themenfeld „Controlling“ setzten sich die Workshop-Teilnehmer unter anderem damit auseinander, wie Analysen von digitalen Prozessen noch besser nutzbar gemacht werden können für die Mitarbeiter. Wie man solch wichtige Informationen noch effektiver und zielgerichteter verbreitet, war dann wiederum Thema des Feldes „Marketing“.

 

Digis sind begeistert

Manche dieser Maßnahmen konnten direkt gestartet werden, andere werden derzeit eifrig im Hintergrund weiterentwickelt. Fakt ist: Die DigiDays wurden von allen Teilnehmern als sehr bereichernd empfunden. Marlene Moll aus der KCD-Niederlassung Mannheim findet: „Die DigiDays stärken unseren Zusammenhalt in der Gruppe. Der aktive Austausch miteinander und die Informationen zu Neuerungen seitens der KCI sind sehr hilfreich für unsere Arbeit in der Niederlassung!“ Stephan Mallmann, Digitalisierungsverantwortlicher am Standort Duisburg, pflichtet dem bei: „Die Digi Days sind ein wichtiges Forum, um Informationen auszutauschen und das weitere Vorgehen auszuarbeiten.“ Man darf also gespannt sein, welche innovativen Ideen auch in Zukunft bei den DigiDays herauskommen, die Klöckner beim Digitalisierungsprozess weiter voranbringen.