Unser Geschäft

Der Hauptsitz der Hanjes + Co Stahlbau GmbH in Wien

Warum wir A-Lieferant beim Schienen-Spezialisten Hanjes sind

„Wer mit dem Zug, der U-Bahn oder der Straßenbahn fährt, hatte sicherlich schon mal direkten Kontakt mit einem unserer Produkte. Zum Beispiel mit einer Haltestange oder einem Trittbrett“, erklärt Ing. Andreas Eggenhofer, Leiter Auftragsmanagement und Einkauf bei der Hanjes + Co Stahlbau GmbH. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien ist Dienstleister in der Metallbearbeitung. Spezialisiert hat man sich dabei auf die Bearbeitung von Blechen und Profilen aus Aluminium, Edelstahl und Stahl – und die kommen zum Beispiel im Interieur und Exterieur von Schienenfahrzeugen vor. „Die Schiene ist für uns eines der wichtigsten Segmente. Zu unseren Kunden zählen etwa Siemens, Bombardier und Stadler“, so Ing. Andreas Eggenhofer. Als Lohnfertiger produziert Hanjes exakt nach den individuellen Spezifika der Hersteller. Auch Kunden anderer Branchen profitieren von diesem Know-how: in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie in der Abwassertechnik zum Beispiel.

Haltestange der Firma Hanjes
Haltestange der Firma Hanjes

Wer mit dem Zug, der U-Bahn oder der Straßenbahn fährt, hatte sicherlich schon mal direkten Kontakt mit einem unserer Produkte. Zum Beispiel mit einer Haltestange oder einem Trittbrett.

Eine langjährige Partnerschaft: Kloeckner Metals Austria und Hanjes

1993 von Nino Hanjes als Garagenunternehmen gegründet, ist Hanjes kontinuierlich gewachsen. Heute beschäftigt die Firma 210 Mitarbeiter und hat neben Wien noch drei weitere Standorte in Kroatien. Das Leistungsspektrum reicht mittlerweile vom Engineering nach Kundenspezifikation über die Blech- sowie Rohr- und Profilbearbeitung bis hin zum Baugruppen-Management inklusive Lackieren, Beschichten und Versiegeln der Produkte. „Unsere Zusammenarbeit mit Kloeckner Metals Austria besteht bereits seit einigen Jahren und hat sich im Laufe der Zeit immer weiter intensiviert“, sagt Ing. Andreas Eggenhofer. „Bei Aluminium und Edelstahl ist Kloeckner ganz klar unser A-Lieferant.“ Wöchentlich übermittelt Hanjes dafür seine Bedarfe an den Stahlhändler und erhält innerhalb von 24 Stunden ein Angebot als Basis für die Bestellung. „Aktuell bezieht Hanjes zwischen 45 und 50 Tonnen Aluminium und Edelstahl monatlich bei uns. Hauptsächlich Standardprodukte wie Bleche, Platten und Profile“, veranschaulicht Ing. Simon Prodinger, Vertrieb Maschinenbau bei Kloeckner Metals Austria.

Bei Aluminium und Edelstahl gibt es bei Kloeckner nichts, was nicht gelagert ist oder zumindest kurzfristig geliefert werden kann.

Unter anderem im kroatischen Varazdin fertigt Hanjes seine Bauteile
Unter anderem im kroatischen Varazdin fertigt Hanjes seine Bauteile
Simon Prodinger, Vertrieb Maschinenbau bei Kloeckner Metals Austria in Wien
Simon Prodinger ist bei Kloeckner Metals Austria für Hanjes zuständig

Hanjes schätzt besonders breites Sortiment bei Kloeckner Metals Austria

„Hervorragend“ findet Ing. Andreas Eggenhofer die Zusammenarbeit mit Kloeckner Metals Austria. Fachlich überzeugt ihn dabei klar das breitgefächerte Sortiment: „Bei Aluminium und Edelstahl gibt es bei Kloeckner nichts, was nicht gelagert ist oder zumindest kurzfristig geliefert werden kann. Da ist Kloeckner aus meiner Sicht sehr gut aufgestellt.“ In der langjährigen, schon freundschaftlichen Geschäftsbeziehung hat sich ein bewährtes Prozedere etabliert: Jeden Dienstag bestellt Hanjes sein gewünschtes Material bei Kloeckner Metals Austria, spätestens donnerstags ist es jederzeit pünktlich vor Ort. Um die Prozesse noch effizienter zu machen, wünscht sich Ing. Andreas Eggenhofer für die Zukunft die direkte Schnittstellen-Anbindung bei Kloeckner Metals Austria per EDI. „Dazu sind wir derzeit in Gesprächen und schauen, ob und wenn ja wie wir dies EDV-mäßig umsetzen können.“

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“Qualitätsstahl ist die eierlegende Wollmilchsau”

Im Vergleich mit Aluminium und Edelstahl Rostfrei ist Qualitätsstahl eher ein Massenprodukt: Er erreicht zwar nicht die Werkstoffgüte der beiden bereits vorgestellten Produktgruppen, ist dafür aber in viel mehr Anwendungsbereichen einsetzbar – und günstiger. Dabei gibt es innerhalb der Produktgruppe Qualitätsstahl große Unterschiede hinsichtlich Qualität und damit auch Einsatzbereich. Genau definiert sind diese Untergruppen in der DIN EN 10027. „Elemente wie zum Beispiel Kohlenstoff oder Silizium sind in jedem Qualitätsstahl enthalten. Je nach Gewichtung entstehen dadurch verschiedene mechanische Eigenschaften wie die Zugfestigkeit. Auch nachträglich kann Qualitätsstahl noch behandelt werden“, erklärt Annette Kleinebrahn, Verkauf Sonderwerkstoffe im Klöckner-Verkaufsbüro Hannover. So gibt es zum Beispiel auch Qualitätsstähle, die von ihrer Wertigkeit her an Edelstahl heranreichen können. Etwa sogenannte warmfeste Stähle, die hohen und tiefen Temperaturen standhalten. Ab einem bestimmten Anspruchslevel kommen dann aber höherwertige Produkte wie eben Edelstahl oder auch Aluminium zum Einsatz.

Qualitätsstahl ist im Grunde die eierlegende Wollmilchsau. Man kann damit ein breites Spektrum abdecken, weil es ganz verschiedene Einsatzgebiete gibt, für die das Material flexibel angepasst werden kann

Breites Einsatzgebiet von Qualitätsstahl: vom Bergbau bis zur Offshore-Anlage

„Qualitätsstahl ist im Grunde die eierlegende Wollmilchsau“, sagt Anja Naumann, Abteilungsleitung Qualitäts- und Edelbaustahl / Sonderwerkstoffe im Klöckner-Verkaufsbüro Hannover. „Man kann damit ein breites Spektrum abdecken, weil es ganz verschiedene Einsatzgebiete gibt, für die das Material flexibel angepasst werden kann“. Dazu zählt vor allem der Maschinen- und Anlagenbau in all seinen Facetten: Qualitätsstahl findet man zum Beispiel im Berg- und Tunnelbau, im Hallen- und Gerüstbau. Ebenso auf hoher See – etwa in Schiffsrudern oder Offshore-Anlagen. Auch der Landmaschinenbau oder Papiermaschinen mit ihren riesigen Walzen sind typische Einsatzgebiete. Weil man das robuste und flexible Produkt häufig in Anlagen oder Maschinen unsichtbar für den Nutzer verbaut, ist seine Optik dabei eher zweitrangig. Hochwertiges und ansprechendes Aussehen wäre dagegen wieder ein Kennzeichen von Edelstahl Rostfrei zum Beispiel.

Nicole Thomassen

In der aktuellen Corona-Situation ist die Kommunikation zwischen uns noch intensiver, um möglichst nah am Markt und Kunden zu sein

Stets enge Abstimmung zwischen Einkauf und Verkauf

„In der aktuellen Corona-Situation ist die Kommunikation zwischen uns noch intensiver, um möglichst nah am Markt und Kunden zu sein. In wöchentlichen Calls berichte ich dem Verkauf darüber, wie sich der Preis für Qualitätsstahl am Markt entwickelt, wie wir einkaufen und wie die Werksauslastungen sind. Der Vertrieb wiederum berichtet, wie er mit den Preisen zurechtkommt und ob es Anpassungen geben muss“, erklärt Nicole Thomassen, Produktmanagerin Qualitäts-, Edelbau- und Blankstahl in der Klöckner-Zentrale in Duisburg. Auf Basis all dieser wichtigen Informationen fällt der Verkauf dann eine Preisentscheidung. „Hier im zentralen Einkauf in Duisburg arbeite ich eng mit meinen Kollegen in den Niederlanden zusammen. Dadurch können wir Mengen bündeln und bessere Preise erzielen“, erklärt sie. Auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit verschiedenen Stahlwerken besteht teilweise schon seit vielen Jahren.

Unsere digitalen Tools, etwa der Onlineshop oder das Kontraktportal, helfen uns dabei, Verbräuche genaustens auszuwerten und individuelle Bedarfe beim Kunden zu ermitteln

Digitalisierung erleichtert Beschaffung und Verkauf von Qualitätsstahl

Natürlich spielt auch bei der Beschaffung und beim Verkauf von Qualitätsstahl die Digitalisierung eine große Rolle bei Klöckner. „Unsere digitalen Tools, etwa der Onlineshop oder das Kontraktportal, helfen uns dabei, Verbräuche genaustens auszuwerten und individuelle Bedarfe beim Kunden zu ermitteln“, erklärt Anja Naumann. Auch der neu eingeführte Klöckner Assistant unterstützt dabei, die Prozesse im Sinne des Kunden zu vereinfachen. Weil dieser eingehende Aufträge automatisch erfasst, haben die Klöckner-Mitarbeiter mehr Zeit für ihr Kerngeschäft: die individuelle Kundenberatung. Auf eine aktuelle Verbesserung weist Nicole Thomassen noch hin: „Wir führen gerade ein neues Tool ein – das E-Procurement-Tool. Hier können die Lieferanten ihre Angebote in unser Portal eingeben. Wir bekommen somit alle Informationen gebündelt, um transparent Preise vergleichen zu können.“

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Metallfassade eines Hochhauses

Produktserie Teil 2: Aluminium von Klöckner

Aluminium kommt in der Natur nicht in reiner Form vor. Es wird hergestellt aus Bauxit, einem roten Aluminiumerz, abgebaut im Tagebau. Aluminium ist das dritthäufigste Element in der Erdhülle nach Sauerstoff und Silizium und in der Erdkruste das häufigste Metall.” Aluminium hat viele Vorteile, die es im Einsatz so interessant für unsere Kunden machen“, sagt Martin Liebler, Einkauf Aluminium am Klöckner-Standort Würzburg. Eingesetzt wird es als reines Aluminium und in vielen verschiedenen Aluminiumlegierungen. Letztere, etwa mit Kupfer, Zink, Silizium, Mangan und Magnesium, verleihen dem Metall eine mittlere bis sehr große Festigkeit. „Gegenüber anderen Metallen ist Aluminium zudem viel leichter. Gleichzeitig ist es aber eben stabil und sehr formbar“, so Liebler. Das macht Aluminium zum Beispiel unverzichtbar im Maschinen- und Fahrzeugbau, um Gewicht zu sparen. „Zudem ist es sehr korrosionsbeständig. Es gibt auch ein spezielles elektrolytisches Verfahren, das Eloxal-Verfahren, bei dem Aluminium eine natürliche Schutzschicht erhält“, so Liebler.

Vorteile von Aluminium: langlebig und nachhaltig

Weitere große Vorteile von Aluminium sind seine lange Lebensdauer und seine Nachhaltigkeit: „Es kann zu fast 100 Prozent recycled werden. Zwar ist die Herstellung von Aluminium sehr energieaufwändig. Aber dadurch, dass es immer wieder mit nur 5% der eingesetzten Energie eingeschmolzen und dem Kreislauf zugeführt werden kann, ist die Energiebilanz insgesamt viel niedriger“, erklärt Martin Liebler. Während der Automotivbereich vom Schwester-Unternehmen Becker Aluminium-Service mit Aluminium bedient wird, konzentriert man sich bei Klöckner auf folgende Bereiche: auf den Fassadenbau, Tür- und Fensterbau, Sonnenschutz, Maschinenbau, die Elektrotechnik, Verpackungsindustrie und metallverarbeitende Industrie etwa. Dass Kunden aus diesen verschiedenen Branchen die einzigartigen Verarbeitungseigenschaften schätzen, berichtet auch Janine Dämmrich, Verkauf Aluminium und Edelstahl am Klöckner-Standort Regensburg. Und: „Dadurch, dass wir Multidistributor sind, können wir auch andere Systeme für sie mit beliefern. Und weil wir das werksunabhängig tun, macht uns das zu echten Mehrwertmachern“, erklärt sie.

Aluminium hat viele Vorteile, die es im Einsatz so interessant für unsere Kunden machen

Vielfältiges Aluminium: Walzprodukte wie Bleche und Pressprodukte wie Standardprofile, Rohre, Zeichnungsprofile

Die Klöckner-Produkte sind sogenannte Halbzeuge, weil sie zum Endprodukt weiterverarbeitet werden. Zu den Walzprodukten zählen Bleche und Platten (über 10 mm) sowie Folien. Gepresst werden dagegen sogenannte Langprodukte. „Aluminiumbolzen werden dabei auf ca. 500 Grad Celsius erhitzt und durch ein Strangpressverfahren zu Profilen gepresst. Wir unterscheiden dabei Standardprofile wie etwa Vierkantrohre, Rundrohre, Winkel- U-Profile und T-Profile von Profilen nach Zeichnung. Für die Profile nach Zeichnung müssen extra Presswerkzeuge hergestellt werden“, erklärt Martin Liebler. Bei dieser Fülle von Abmessungsmöglichkeiten kann ein einzelnes Lager nicht immer alles parat haben. Dafür hat Klöckner eine intelligente Lösung gefunden: „Die Standorte ergänzen und unterstützen sich. In Bayern machen wir zum Beispiel eine tägliche Sternfahrt, bei der wir Material sehr einfach und schnell zwischen den einzelnen Niederlassungen umlagern können. So können wir unsere Kunden jederzeit mit dem gewünschten Material bedienen“, erklärt Janine Dämmrich.

Die Standorte ergänzen und unterstützen sich. In Bayern machen wir zum Beispiel eine tägliche Sternfahrt, bei der wir Material sehr einfach und schnell zwischen den einzelnen Niederlassungen umlagern können. So können wir unsere Kunden jederzeit mit dem gewünschten Material bedienen

Aluminium: So funktioniert Preisbildung

Wie im Stahlbereich auch kauft Klöckner weltweit ein und konzentriert sich dabei zu ungefähr 95 Prozent auf europäische Länder. „In der Regel sind die Aluminiumwerke eigenständig – das reicht von familiengeführten mittelständischen Unternehmen bis hin zu großen Konzernen. Mit einigen Lieferanten arbeiten wir schon seit Jahrzehnten zusammen“, so Martin Liebler. Mit neuen Lieferanten werden zunächst Probeaufträge durchgeführt. Das gelieferte Material wird anschließend entsprechend den EN-Normen geprüft. „Bei dem Aluminiumpreis sprechen wir von einem „zweigeteilten“ Preis. Es gibt einen Grundpreis für das reine Metall, das an der Londoner Metallbörse (LME) gehandelt wird. Und den unterschiedlichen legierungsabhängigen Umarbeitungspreisen. Der Umarbeitungspreis drückt aus, was es kostet, um aus einem Aluminiumbarren oder einem -Bolzen ein Halbzeug herzustellen. LME und Umarbeitungspreis zusammen ergeben den Endpreis. Während wir auf den „LME-Wert“ keinen direkten Einfluss haben, wird beim Umarbeitungspreis mit den Halbzeugwerken entsprechend verhandelt“, erklärt Martin Liebler.

Klöckner versucht im Einklang mit Einkauf und Verkauf, die Risiken von Preisschwankungen bestmöglich zu kontrollieren, indem wir gute Verträge sowohl mit den Kunden als auch mit den Aluminiumwerken abschließen

Aluminium: vom Nischenprodukt zum wichtigen Geschäftsfeld

„Klöckner versucht im Einklang mit Einkauf und Verkauf, die Risiken von Preisschwankungen bestmöglich zu kontrollieren, indem wir gute Verträge sowohl mit den Kunden als auch mit den Aluminiumwerken abschließen“, stellt Janine Dämmrich als weiteren Vorteil heraus. Mit dem Einkauf arbeitet die Vertrieblerin intensiv und vertrauensvoll zusammen. „Das Produktmanagement unterstützt uns jederzeit. Wenn ich nicht mehr weiter weiß bei bestimmten Kundenanfragen, kann ich immer auf unsere Kollegen zählen.“ Damit der Einkauf stets über die Verkaufssituation im Bilde ist, hat er Zugriff auf die Bestände in den Niederlassungen und wird immer bei den Vertriebsplanungen involviert. In den 55 Jahren, seit dem Klöckner mit Aluminium handelt, hat sich das Metall vom Nischenprodukt zu einem wichtigen Geschäftsfeld von Klöckner entwickelt: „Aufgrund seiner vielen guten Eigenschaften ist Aluminium nicht mehr wegzudenken vom Weltmarkt. Klöckner hat sich hier eine große Expertise erarbeitet, vor allem im Bereich hochwertige Anarbeitung“, sagt Janine Dämmrich.

Aufgrund seiner vielen guten Eigenschaften ist Aluminium nicht mehr wegzudenken vom Weltmarkt. Klöckner hat sich hier eine große Expertise erarbeitet, vor allem im Bereich hochwertige Anarbeitung

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„Material von Kloeckner Metals Austria findet man in fast jeder unserer Trocknungsanlagen“

Holz wird überall auf der Welt als Baumaterial benötigt. Es zu trocknen, ist dabei ein wichtiger Produktionsschritt. Spezielle Anlagen dafür produziert die Firma Mühlböck aus dem österreichischen Eberschwang – und das recht erfolgreich: 1982 als 1-Mann-Garagenunternehmen gestartet, expandierte Mühlböck kontinuierlich und beschäftigt heute 170 Mitarbeiter. Rund 12.500 Holztrocknungsanlagen auf der ganzen Welt hat der Spezialist bereits entwickelt und gebaut. „Unsere Kunden kommen aus der gesamten Holzindustrie, hauptsächlich sind es Sägewerke und die Palettenindustrie. Unser Hauptmarkt ist Mitteleuropa, wichtig für uns sind auch Russland und Osteuropa. Aktuell haben wir ein Projekt in Kanada. Und in Ländern wie Japan und Elfenbeinküste waren wir auch schon aktiv“, erklärt Elisabeth Mühlböck, Abteilungsleiterin im Einkauf bei Mühlböck.
Immer auf die individuellen Bedürfnisse eines Kunden abgestimmt, plant, konstruiert, liefert und montiert man die Holztrocknungsanlagen aus einer Hand – Fullservice eben. Eine wichtige Rolle spielt dabei die elektronische Steuerung der Anlagen: Weil Holztrocknen viel Energie verbraucht, hat Mühlböck stark investiert in die Entwicklung neuer Technologien, mit denen Energie eingespart werden kann.

Mühlböck und Kloeckner Metals Austria: eine Win-win-Situation

Eine Holztrocknungsanlage von Mühlböck besteht aus vielen verschiedenen Komponenten – und hier kommt Kloeckner Metals Austria (KMA) ins Spiel. Seit 17 Jahren verbindet die beiden Unternehmen eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung. „Der Kontakt kam zustande, als im Jahr 2002 die Firma Vanicek Trocknungstechnik, mit der wir bereits gut zusammenarbeiteten, von Mühlböck übernommen wurde“, erinnert sich Andreas Heiplik, Vertriebs- und Abteilungsleiter bei der KMA Standort Wien. „Seitdem haben wir unsere Zusammenarbeit stetig intensiviert.“
Von KMA bezieht Mühlböck vor allem Aluminiumbänder und -bleche, Edelstahlbänder und -bleche sowie Standardprofile. Um seinen Kunden zu entlasten, hat KMA extra ein Pufferlager für Aluminiumbänder eingerichtet. „Das Lagerhaltungs-Konzept haben wir gemeinsam erarbeitet und es funktioniert sehr gut. So können wir sehr flexibel Aufträge bearbeiten. Eine echte Win-Win-Situation für uns und für die KMA“, sagt Elisabeth Mühlböck. An der langjährigen Zusammenarbeit schätzt sie außerdem die große Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Fairness seitens KMA.

Mühlböck: EDI-Anbindung bei Kloeckner Metals Austria geplant

Gemeinsam hat man bereits erfolgreich Projekte rund um den Globus gestemmt. „Material von der KMA findet man in fast jeder unserer Trockungsanlagen“, veranschaulicht Elisabeth Mühlböck. Derzeit führt der Holztrocknungs-Spezialist aus Eberschwang ein neues ERP-System ein. Wenn diese Technik steht, ist fest eingeplant, Bestellungen bei KMA nur noch über EDI-Anbindung durchzuführen. „Das würde den Prozess noch effizienter und einfacher machen“, so Mühlböck.
Mehr über Mühlböck finden Sie HIER.

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Freibad Henkhausen

Vom Freibad-Feeling bis zum Adrenalin-Kick

Die Klöckner-Standorte Hagen und Osnabrück feierten kürzlich ihren „Tag des Kunden“. Beide Niederlassungs-Teams haben bei ihrem gelungenen Programm auf eine gute Mischung aus Action, Genuss und Information geachtet – und zwar auf recht unterschiedliche Art und Weise.

Eine sehr interessante Location hat das Team des Klöckner-Verkaufsbüros in Hagen für seinen Kundentag am 14. September 2018 gewählt: das Freibad Henkhausen in Hagen-Hohenlimburg. Die Anlage, bestehend aus einem Innen- und teils überdachten Außenbereich, kam schon beim letzten Kundentag gut an – dem Wunsch nach Wiederholung wurde also gefolgt. Ab 16 Uhr bis in den späten Abend hinein kamen über den Tag verteilt rund 80 der eingeladenen Kunden und genossen ein entspanntes und abwechslungsreiches Programm. Sie konnten sich zum Beispiel mit leckeren Grillspezialitäten und einer großen Auswahl an Getränken verwöhnen lassen, sich beim Kicker-Spielen miteinander messen oder bei einer Tombola mitmachen, bei der es 4 VIP-Karten für ein BVB-Champions-League-Spiel zu gewinnen gab. Fußballinteressierte konnten bei Bedarf außerdem am Abend live ein BVB-Spiel auf einer großen Leinwand verfolgen.

„Die lockere Atmosphäre dieses Kundentags haben wir auch genutzt, um den Gästen unseren neuen Digitalisierungsbeauftragten, Joel Merten, vorzustellen. Zusammen mit einem Kollegen aus Duisburg hat er die digitalen Tools von Klöckner in einem Vortrag präsentiert. Im Laufe des Abends wurde dann die Gelegenheit genutzt, das Thema in vielen persönlichen Gesprächen mit Kunden zu vertiefen“, erklärt Carsten Pohl, Prokurist und Abteilungsleiter Aluminium und Edelstahl am Klöckner-Standort Hagen.

Kundentag Osnabrück: E-Kartfahren und Schlemmen

Einen ebenfalls außergewöhnlichen Ort für ihren Kundentag wählte das Klöckner-Team der Niederlassung Osnabrück und stieß damit – wie bereits im letzten Jahr – auf große Resonanz: Rund 100 Kunden folgten der Einladung und kamen am Nachmittag des 21. September 2018 zur E-Kartbahn Nettedrom. Klöckner hatte keine Kosten und Mühen gescheut, sodass die komplette Anlage für die Gäste zur Verfügung stand. „E-Kartfahren macht viel Spaß, ist actionreich und zudem noch ein sauberer Sport. Das hat viele Kunden schon 2017 so begeistert, dass wir dieses Setting auch dieses Jahr wieder für unseren Kundentag gewählt haben“, erklärt Friedrich Hoffmann, Prokurist und Abteilungsleiter Flach-, Edelstahl-, Aluminiumprodukte der Zweigniederlassung Osnabrück.

Nach der Begrüßung durch Niederlassungsleiter Rolf Funke und einer gründlichen Einweisung durch die Bahn-Betreiber ab 15.30 Uhr wagten sich dann knapp 90 Kunden auf die Piste. In acht Qualifyings wurden zunächst die schnellsten Fahrerinnen und Fahrer ermittelt, die dann im Finale gegeneinander antraten. Über die drei ersten Plätze durften sich bei der Siegerehrung folgende Kunden freuen: Marcel Hellberg von der Firma Schütze (1. Platz), Daniel Schröder von der Firma WSS (wie im letzten Jahr bereits: 2. Platz) und Christian Amels von der Firma Wilbers (3. Platz, Vorjahressieger).

Nach dem Adrenalinschub konnten die Gäste den Abend dann noch bei einem leckeren Buffet und Getränken gemeinsam ausklingen lassen. Für Unterhaltung sorgte ein Karikaturist, der die Gäste in wenigen Minuten auf seinem iPad porträtierte – den DINA4-Ausdruck konnte man sich als nettes Andenken mit nach Hause nehmen. Und auch Fachliches ist am Kundentag nicht zu kurz gekommen: An einem mobilen Messestand demonstrierte und erklärte der Digitalisierungsbeauftragte David Siemoneit interessierten Kunden die vielfältigen Klöckner-Onlinetools. „Das Feedback nach der Veranstaltung war durchweg positiv. Viele Kunden haben betont, wie viel Spaß der Nachmittag gemacht hat, dass sie die Abwechslung sehr genossen haben und sich schon auf den nächsten Kundentag freuen“, so Friedrich Hoffmann.