Ihre Karriere

Karriere im e-business bei Klöckner Marketingstudent Philipp Jaeger

Young Professional: Digital Native mit Ruhrpott-Charme

Bevor der 27-jährige Philipp Jäger seine Leidenschaft für Marketing und Kommunikation bei Klöckner zum Beruf machte, hatte er bereits einige Ausbildungserfahrungen gesammelt – unter anderem als Elektroniker für Betriebstechnik. Von seinem Studiengang „Internationales Marketing“ an der Fontys International Business School in Venlo wechselte er nach 4 Semestern zur FOM Hochschule für Oekonomie & Management nach Düsseldorf, um hier seit 2017 Digitales Marketing zu studieren. Drei Mal die Woche abends und alle zwei Wochen samstags absolviert er derzeit dieses Studium neben seiner Vollzeittätigkeit als Junior Expert E-Business & Marketing bei Klöckner.

Wie kamst Du zu Klöckner?

Ende 2017 habe ich als Werkstudent bei Klöckner im Team E-Business und Marketing begonnen. Dabei wurde ich direkt in sehr spannende und vielseitige Projekte involviert. Neben der Unterstützung, z. B. in Form von PowerPoint-Präsentation-Erstellungen, durfte ich zum Beispiel das Klöckner Online-Magazin „Schnelldreher“ mit aufbauen oder habe ein Kick-Tipp Projekt zur Fußball-EM 2018 selbst verantwortet.

Wie ging es dann weiter in die Festanstellung?

Ich hatte das große Glück, dass mir mein Chef am Ende der Werkstudienzeit – im März 2018 – eine Festanstellung als Junior Expert E-Business & Marketing angeboten hat. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet und es war eine große Anerkennung für meine Leistung als Werkstudent. Zu Beginn dieser neuen Position wurde ich an verschiedenen Standorten bei Klöckner eingearbeitet, sowohl im E-Business als auch im Marketing. Zwei besonderes große Projekte, die ich seitdem betreue, sind der Marktplatz, eine Plattformlösung im Onlineshop für komplementäre Produkte zum Stahl, und die Organisation der DigiDays für alle Digitalisierungsverantwortlichen bei Klöckner. Derzeit unterstütze ich intensiv ein Projekt im Bereich Einkauf. Dabei geht es darum, den indirekten Einkauf zu digitalisieren, indem wir unsere Lieferanten auf unsere Einkaufsplattform integrieren. Zum Beispiel kann so die Bestellung von Büromaterial komplett papierlos über dieses System abgewickelt werden.

Natürlich fehlt derzeit ein wenig der persönliche zwischenmenschliche Kontakt. Aber mit Maßnahmen wie zum Beispiel dem Digital Coffeebreak vernetzen sich Klöckner-Mitarbeiter untereinander auch im Homeoffice sehr gut

Inwieweit profitiert Klöckner derzeit von der Digitalisierung?

Mit Beginn der Corona-Pandemie konnten wir hier in der Duisburger Zentrale zum Beispiel alle von jetzt auf gleich ins Homeoffice, da unser Windows 10 Rollout gerade fertig war. Durch unsere neue Hardware aber auch durch das Cloud-basierte Arbeiten war Klöckner somit immer arbeits- und lieferfähig. Natürlich fehlt derzeit ein wenig der persönliche Kontakt. Aber mit Maßnahmen wie zum Beispiel dem Digital Coffeebreak vernetzen sich Klöckner-Mitarbeiter untereinander auch im Homeoffice sehr gut. Der Zusammenhalt im Team ist dadurch gerade noch intensiver geworden.

Mobiles arbeiten bei Klöckner
Dank moderner Ausstattung mit den Microsoft Surface Laptops ist mobiles Arbeiten bei Klöckner kein Problem.

Wieso ist Klöckner für Dich persönlich ein Top-Arbeitgeber?

Ich bin gebürtiger Duisburger und ich liebe meine Heimat. Ich erinnere mich an eine Situation, als ich frühmorgens auf der A59 über dem Duisburger Hafen nach Venlo fuhr und überlegte, wie ich mein Marketing-Studium wohl mit diesen Wurzeln verbinden kann. Heute kann ich sagen: Bei Klöckner habe ich diesen Spagat geschafft! Ich darf dabei mitwirken, ein Traditionsunternehmen aus dem Ruhrgebiet weiter zu digitalisieren. Das finde ich großartig!

Ich darf dabei mitwirken, ein Traditionsunternehmen aus dem Ruhrgebiet zu digitalisieren und so in die Zukunft zu führen. Das finde ich großartig!

Warum lohnt es sich bei Klöckner Karriere zu machen?

Da gibt es in meinen Augen mehrere Gründe. Zum Beispiel bekommt man früh viel Eigenverantwortung und Freiheit bei der Arbeit. Als Werkstudent durfte ich etwa schon sehr viel selbst machen. Gleichzeitig gibt es hier eine trial-and-error-Mentalität: Aus Fehlern lernt man immer, sie sind nichts, wofür man sich schämen muss, sondern gehören zur Weiterentwicklung dazu. Das ist auch ein Grund, warum wir die Pioniere in puncto Digitalisierung des Stahlhandels sind. Wir trauen uns, neue Dinge auszuprobieren und neue Wege zu gehen.

Mein Ziel für die Zukunft ist: Wer an Stahl denkt, denkt an Klöckner.

Was wünscht Du dir für die nächsten 12 Monate?

Seit dem 01.08.2020 arbeite ich in der neu gegründeten Abteilung Communications & Sustainability. Mein Ziel ist, dass wir dort unseren Vorsprung durch die Digitalisierung noch weiter ausbauen. Das können wir erreichen, indem wir zum einen unsere digitalen Tools weiterentwickeln und die damit verbundenen Veränderungen kommunizieren. Zum anderen, indem wir unser digitales Marketing vorantreiben, um die Menschen mit unseren Ideen und Angeboten auch online zu erreichen. Mein Ziel für die Zukunft ist: Wer an Stahl denkt, denkt an Klöckner.

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Unsere Mehrwertmacher

Laufen für den Teamgeist – und ein strahlender Gesamtsieger

Hendrick Pfeiffer

Die Bedingungen hätten besser kaum sein können: Bei angenehmen 28 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein startete der traditionelle Unternehmenslauf am Abend des 22. August 2019 auf dem Opernplatz in der Duisburger Innenstadt. Schon seit 2005 organisieren die Targobank und der Stadtsportbund Duisburg das beliebte jährlich stattfindende Spektakel. In diesem Jahr waren die 6.000 Startplätze bereits in weniger als vier Wochen vergeben.

Mit von der Partie war natürlich auch wieder Klöckner, einer der Hauptsponsoren des Laufs: Rund 100 Mehrwertmacher von den Standorten Duisburg, Frechen, Hagen, Berlin und  Osnabrück bildeten das „Fit4Steel Runner“-Team. Gemeinschaftlich waren sie angetreten, um die etwa 5,2 Kilometer lange Strecke, vorbei an Duisburgs Hotspots, zu bewältigen.

Und das ziemlich erfolgreich: Wie schon im Jahr 2017 holte sich Hendrik Pfeiffer, Werkstudent bei Klöckner, den Gesamtsieg. In 15 Minuten und 18 Sekunden lief er ins Ziel ein – mit fast anderthalb Minuten Vorsprung. Denn der Wattenscheider ist ein echter Laufprofi: Im letzten Jahr erst hat er einen neuen Guinnessbuch-Weltrekord aufgestellt beim „Anzug-Halbmarathon“.

Targobank Run: Spaß-Faktor und Wir-Gefühl stehen im Mittelpunkt

Noch wichtiger als die eigene Laufleistung war aber der Spaß-Faktor. „Das Laufen im Team stärkt das Wir-Gefühl ungemein. Unabhängig von Standort und Position innerhalb des Unternehmens kommt man viel schneller miteinander ins Gespräch, motiviert sich – und hat einfach Spaß zusammen“, erklärt Torsten Rode vom Team E-Business & Marketing. Dafür sorgte auch das Klöckner-Zelt am Opernplatz, das wieder als zentrale Anlaufstelle für die Mehrwertmacher und ihre Angehörigen und Freunde während der Veranstaltung fungierte: Bei leckerem Catering und Getränken konnten sie sich hier stärken und austauschen. Und nach dem Lauf die After-Run-Party und das spektakuläre, mit Musik untermalte Abschluss-Feuerwerk des Targobank Runs genießen. Außerdem kam der gute Zweck nicht zu kurz: Einen Großteil der Startgelder spendet die Targobank an soziale Einrichtungen. Seit 2005 kamen auf diese Weise rund 500.000 Euro zusammen.

Fit4Steel: Klöckner fördert Laufsport

Der Targobank Run ist das teilnehmerstärkste aller Lauf-Events, die Klöckner unter der Marke „fit4Steel“ veranstaltet. Weil das Unternehmen Laufsport als eine sehr gute Möglichkeit ansieht, um Mitarbeitergesundheit, Motivation und Teamspirit zu fördern, unterstützt es die Niederlassungen deutschlandweit bei ausgewählten Lauf-Events. Dazu gehört auch, dass Klöckner die Teilnahmegebühren übernimmt und Teilnehmende mit hochwertiger Laufkleidung ausstattet. „Jeweils zum Jahresende informieren wir mit Postern in den Niederlassungen über die Termine der kommenden Lauf-Events. Wir freuen uns über weitere Mehrwertmacher und Mehrwertmacherinnen, die auch Fit4Steel werden wollen“, sagt Torsten Rode.

Mehr Infos zum Targobank Run finden Sie HIER.

Unsere Mehrwertmacher

Mud Masters Klöckner

Team-Building in der Schlammgrube

Mud Masters – was ist das für ein Ereignis?

Im Prinzip ist Mud Masters ein Hindernislauf über verschieden gestaffelte Strecken, von wenigen Kilometern bis hin zur Marathondistanz. Für jeden Anspruch ist also etwas dabei. Die Hindernisse sind ganz unterschiedlich konzipiert – das reicht von Heuballen, die man überspringen muss, über Schlammpfützen, durch die man kriechen und waten muss, bis hin zu kniffligen Kletter-Parcours. Bei Mud Masters geht es nicht darum, als Erster ins Ziel zu kommen, sondern überhaupt durchzukommen – und zwar gemeinsam.

Wie sind Sie überhaupt dazu gekommen, bei dem Spektakel mitzumachen?

Eine Arbeitskollegin hatte im letzten Jahr privat bei Mud Masters teilgenommen und fand das ziemlich gut. Sie hat dann initiiert, dass sich dieses Jahr ein Klöckner-Team dafür anmeldet und ein Firmenevent daraus macht. Aus verschiedenen Niederlassungen haben sich schließlich insgesamt 20 Mitarbeiter angemeldet. Ich persönlich bin eigentlich als Vertretung eingesprungen und wusste zunächst gar nicht, worauf ich mich da einlasse. Jetzt bin ich echt froh dabei gewesen zu sein, denn das war eine tolle Erfahrung.

Gab es bestimmte Gründe, warum Sie persönlich teilgenommen haben?

In meiner Freizeit klettere ich leidenschaftlich gerne. Und da viele Hindernisse bei Mud Masters mit Klettern zu tun haben, dachte ich mir: „Da mach ich mit! Und das mit dem Laufen der 12 Kilometer werde ich auch noch irgendwie hinbekommen.“ Nach dem Event habe ich dann privat sogar noch mit dem Laufen angefangen, weil mir das so gut gefallen hat.

Wie haben Sie das Event am Airport Weeze erlebt? Schildern Sie uns mal ein paar Eindrücke!

Es war physisch durchaus herausfordernd, aber auch sehr witzig. Gute Kommunikation im Team war außerdem gefragt, denn viele Hindernisse konnte man nur mit Hilfestellungen der Kollegen meistern. In den rund drei Stunden gab es auch Momente, in denen ich dachte „Jetzt könnte es aber langsam auch ein Ende nehmen“. Dadurch, dass es nicht um Zeit geht, kann man aber zwischendurch auch verschnaufen.

Wie sahen die spektakulärsten Hindernisse bei Ihrem Lauf aus?

Da gab es einige. Zum Beispiel das Hindernis „Execution“: Hier stand man in ein paar Metern Höhe auf einer Plattform über einem Wasserbecken und diese Plattform kippte irgendwann, sodass man fällt – man wusste allerdings nicht genau, wann das passiert. Bei den „Monkey Bars“ musste man sich über ein Wasserbecken hangeln, das fand ich als Kletterer natürlich recht einfach. Sehr aufregend fand ich auch das Hindernis „Rolling Monkey“. Dabei musste man sich an den Sprossen eines Fasses entlang hangeln, das wiederum auf einer Laufschiene rollte. Das haben auch nicht so viele geschafft.

Hat Mud Masters Auswirkungen auf die Atmosphäre im Klöckner-Team gehabt?

Ja, definitiv. Ich würde sagen, dass der Umgang miteinander und das Verhältnis zueinander danach ein bisschen anders war. Denn in diesen Extremsituationen, wo man gemeinsam etwas meistert und sich hilft, lernt man sich teilweise auch nochmal besser kennen. Das Event hat uns noch ein bisschen mehr zusammengeschweißt. Deswegen haben wir uns als Klöckner-Team bereits für Mud Masters 2019 angemeldet.

Wem würden Sie empfehlen, bei Mud Masters mitzumachen?

Allen Menschen, die Lust auf Aktivsport haben. Und die keine Angst vor Dreck haben.

 

 

 

 

 

 

Unser Geschäft

Digitales Fitnesstraining Klöckner

Zwei Tage digitales Fitnesstraining

Nach dem erfolgreichen Kickoff-Meeting für die Digis im Dezember 2017 sollten nun genaue und konkrete Lösungen erarbeitet werden, die den Digitalisierungsprozess bei Klöckner weiter verbessern und sukzessive umgesetzt werden können. Zwei Mal im Jahr wird KCD dieses innovative Format in Zukunft durchführen, um ihre Digis fit zu halten und damit die Vorreiter-Rolle im digitalen Stahlhandel auszubauen.


Tag 1: Spannende Einblicke ins Schnittstellen-Management

„Die DigiDays bestanden aus zwei Bausteinen. Am ersten Tag haben wir eine Schulung in Form von zwei Vorträgen zum Thema OCI und EDI bekommen und abends haben wir als Teambuildingmaßnahme zusammen unser Abendessen zubereitet. An Tag 2 haben wir dann die Herausforderungen der einzelnen Digis erarbeitet und anschließend Lösungen und Maßnahmen in einem Workshop entwickelt“, erklärt Philipp Jäger aus der KCD E-Business & Marketingabteilung in Duisburg. Zusammen mit seiner Kollegin Julia Jordan bildet er die Schnittstelle zwischen den Digis der Niederlassungen und den Digitalisierungs-Experten bei kloeckner.i.

Am Schulungstag erklärten Chris Grabo und Markus Wellner den DigiDays-Teilnehmern zunächst, was eigentlich technisch abläuft, wenn ein Kunde an die digitalen Prozesse bei Klöckner angebunden wird. Dabei ging es zum einen um die Schnittstelle Electronic Data Interchange (EDI), zum anderen um Open Catalog Interface (OCI), eine offene Schnittstelle zum Austausch von Katalogdatensätzen zwischen SAP und beliebigen anderen Katalogen. „Es war sehr hilfreich, diesen Workflow einmal verdeutlicht zu bekommen, um sowohl die Kundenseite als auch die Arbeit der Kollegen besser zu verstehen“, findet Philipp Jäger.

 

Tag 2: Kreative und konkrete Ideen entwickeln

Den neuen Input konnten die DigiDay-Teilnehmer auch direkt am folgenden Workshop-Tag sinnvoll nutzen. Jeweils in 3er-Gruppen benannten sie zunächst aktuelle Herausforderungen beim Digitalisierungsprozess, um anschließend konkrete Maßnahmen dafür zu entwickeln. Vier Themenfelder kristallisierten sich dabei heraus. Im Feld „Enabling Sales People“ arbeiteten die Digis heraus, wie Vertriebsmitarbeiter zukünftig noch besser beim Vertrieb digitaler Verkaufskanäle unterstützt werden können. Aber auch die Kunden sollen von Klöckners digitaler Fitness profitieren – wie, wurde im Themenfeld „Customer onboarding / Insight“ diskutiert. Im Themenfeld „Controlling“ setzten sich die Workshop-Teilnehmer unter anderem damit auseinander, wie Analysen von digitalen Prozessen noch besser nutzbar gemacht werden können für die Mitarbeiter. Wie man solch wichtige Informationen noch effektiver und zielgerichteter verbreitet, war dann wiederum Thema des Feldes „Marketing“.

 

Digis sind begeistert

Manche dieser Maßnahmen konnten direkt gestartet werden, andere werden derzeit eifrig im Hintergrund weiterentwickelt. Fakt ist: Die DigiDays wurden von allen Teilnehmern als sehr bereichernd empfunden. Marlene Moll aus der KCD-Niederlassung Mannheim findet: „Die DigiDays stärken unseren Zusammenhalt in der Gruppe. Der aktive Austausch miteinander und die Informationen zu Neuerungen seitens der KCI sind sehr hilfreich für unsere Arbeit in der Niederlassung!“ Stephan Mallmann, Digitalisierungsverantwortlicher am Standort Duisburg, pflichtet dem bei: „Die Digi Days sind ein wichtiges Forum, um Informationen auszutauschen und das weitere Vorgehen auszuarbeiten.“ Man darf also gespannt sein, welche innovativen Ideen auch in Zukunft bei den DigiDays herauskommen, die Klöckner beim Digitalisierungsprozess weiter voranbringen.