Unser Geschäft

Lager_AHA-Regel

„AHA“ – Klöckner & Co bleibt verlässlicher Partner auch in schwierigen Zeiten

„Als sich im Frühjahr die Pandemie in Europa ausgebreitet hat, war für mich klar, dass die Sicherheit aller Mitarbeiter von Klöckner & Co Deutschland oberste Priorität haben muss”, erinnert sich Christina Kolbeck, Geschäftsführerin von Klöckner & Co Deutschland. Gesagt, getan: Ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept wurde dafür in kürzester Zeit entwickelt und an allen Standorten akribisch umgesetzt. Was das an „vorderster Front“ bedeutet, weiß zum Beispiel Sabine Diekmann, Lagerbüro am Klöckner & Co-Standort Osnabrück. Täglich steht die 56-jährige im Kontakt mit vielen Menschen – Bürokollegen, LKW-Fahrern aus ganz Europa oder Monteuren zum Beispiel. „Eine gewisse physische Präsenz ist im Lagerbüro notwendig, sodass wir Homeoffice nur eingeschränkt machen können“, sagt sie. Um dennoch Abstand einzuhalten, sitzt ihr Team im Büro weit auseinander, niemals im Schreibtisch-Tandem. Zur Frischluftzufuhr ist die Haupttür stets geöffnet, auch im Winter. Die Reinigung erfolgt nach strengen Hygiene-Regeln und einen Vorrat an verschiedenen Mund-Nasen-Schutz-Masken hat Sabine Diekmann auch immer parat.

Als sich im Frühjahr die Pandemie in Europa ausgebreitet hat, war für mich klar, dass die Sicherheit aller Mitarbeiter von Klöckner & Co Deutschland oberste Priorität haben muss

Christina Kolbeck (CFO Klöckner & Co Deutschland GmbH)
Christina Kolbeck (CFO Klöckner & Co Deutschland GmbH)

Schnelles und unbürokratisches Pandemiemanagement

Großen Einsatz beim Pandemiemanagement zeigte Sven Koepchen. Vorsitzender der Geschäftsführung von Klöckner & Co Deutschland: „Als sich abzeichnete, dass wir ad hoc an allen Standorten umfassende Sicherheitsvorkehrungen treffen müssen, habe ich mich persönlich um die Umsetzung gekümmert.“ Ein Resultat seines Besuchs in Osnabrück ist zum Beispiel die Installation einer Schwingtür im Eingangsbereich des Lagerbüros: Sie schützt Frau Diekmann und ihre Kollegin, indem Besucher auf „Abstand gehalten“ werden und der Besucherstrom so besser kontrolliert werden kann. „Herr Koepchen hat sofort alle notwendigen baulichen Schutzmaßnahmen abgesegnet. Ich war begeistert, wie schnell und unbürokratisch alles gelaufen ist“, so Diekmann. Seitdem gehören Plexiglasscheiben und ein fest installiertes Fieberthermometer zur täglichen Temperaturmessung der Beschäftigten ebenso zum Inventar. Weitere Verhaltensmaßnahmen: In der Lagerumkleide dürfen sich nur noch maximal drei Personen gleichzeitig aufhalten; Teambesprechungen werden nur noch draußen durchgeführt.

Als sich abzeichnete, dass wir ad hoc an allen Standorten umfassende Sicherheitsvorkehrungen treffen müssen, habe ich mich persönlich um die Umsetzung gekümmert

Sven Koepchen (CEO Klöckner & Co Deutschland GmbH)
Sven Koepchen (CEO Klöckner & Co Deutschland GmbH)

Hohe Digitalisierung und mobiles Arbeiten gewährleisten Lieferfähigkeit

„Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Büros konnten vom einen auf den anderen Tag ins Homeoffice wechseln. Denn schon vor Corona hatten wir mit einem flächendeckenden Hardware Rollout die technischen Voraussetzungen für mobiles Arbeiten geschaffen. Das haben auch unsere Kunden gemerkt,”, erklärt Sven Koepchen. Die Lieferfähigkeit war dank zahlreicher digitaler Tools und flexibler Arbeitsmodelle somit gewährleistet. Weder Engpässe beim Material noch beim Personal entstanden, weil alle Eventualitäten berücksichtigt wurden. „Abgesichert haben wir das durch die Art und Weise, wie unser Warenfluss und unsere Bestellungen organisiert sind – angefangen schon beim Produktmanagement, über das Lagerbüro bis hin zu den Partnerunternehmen, die die Ware rausfahren“, erklärt Sabine Diekmann. Da sie nicht alle Aufgaben im Homeoffice erledigen kann, wechselt sie sich halbtags mit ihrer Kollegin ab: vormittags Homeoffice, nachmittags Büro – eine physische Übergabe ist dazu nicht nötig. Aufgaben wurden dafür teilweise anders verteilt und verknüpft.

„Die Digitalisierung hat den Umgang mit der Pandemie wesentlich erleichtert. Und sie hilft dabei, Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren“, sagt Sabine Diekmann. Auch das Homeoffice hat sie dadurch schätzen gelernt – dort könne sie häufig strukturierter und ungestörter arbeiten. Insgesamt zeigt sich das Top-Management von Klöckner & Co Deutschland sehr zufrieden damit, wie das Unternehmen die Pandemie bisher bewältigt hat: „Corona war und ist auch ein Stresstest für die gesamte Organisation und unsere Prozesse. Wir können heute schon sagen, dass gerade unsere Kernkompetenzen rund um unsere Logistik mehr als standgehalten haben. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wie immer ihr Bestes gegeben – wofür wir jedem einzelnen danken“, fasst Christina Kolbeck zusammen.

Die Digitalisierung hat den Umgang mit der Pandemie wesentlich erleichtert. Und sie hilft dabei, Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren

Sabine Diekmann (Lagerbüro Osnabrück)
Sabine Diekmann (Lagerbüro Osnabrück)

Durch Corona sind Klöckner & Co-Teams noch stärker zusammengewachsen

Auch für den Zusammenhalt im Team war und ist Corona ein Stresstest. Ein Test, den man in Osnabrück bisher offensichtlich bestanden hat: „Wir waren auch vorher schon ein tolles Team. Aber durch die letzten Monate sind wir nochmal ein Stück mehr zusammengewachsen. In dieser schwierigen Situation, wo man sich auch mal überfordert fühlt, haben wir immer zusammengehalten“, sagt Sabine Diekmann. Diese Energie hat sich auch auf die Arbeit mit den Kunden positiv ausgewirkt – und das Image von Klöckner & Co bestätigt: „Wir sind froh, dass wir in einer von der aktuellen Situation gebeutelten Industrie weiterhin ein verlässlicher Partner sind”, so Christina Kolbeck.

Corona war und ist auch ein Stresstest für die gesamte Organisation und unsere Prozesse. Wir können heute schon sagen, dass gerade unsere Kernkompetenzen rund um unsere Logistik mehr als standgehalten haben. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wie immer ihr Bestes gegeben – wofür wir jedem einzelnen danken

Ihre Karriere

Ein Arbeitsplatz zwischen Handscannern und Laptops: Auszubildender im Digitalisierungsmanagement bei Klöckner, Daniel Lengfeld

“Ein Allrounder in Sachen IT” – Digitalisierungmanagement bei Klöckner & Co

„IT bei Klöckner & Co bedeutet vor allem die Digitalisierung von anspruchsvollen Prozessen. Und weil diese Prozesse im Vertrieb, Einkauf und in anderen Bereichen branchenspezifisch sind, bilden wir nun unseren eigenen IT-Nachwuchs an dieser Schnittstelle aus. Mit der neuen Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement“, erklärt Selcuk Balci, Zentralbereichsleiter IT & Prozesse bei Klöckner & Co Deutschland. Er ist Ausbildungsleiter von Daniel Lengfeld, der im August 2020 diese dreijährige Ausbildung in Duisburg startete. Der 24-jährige, der zuvor Game Design in Düsseldorf studiert hat, erinnert sich an seine erste Ausbildungswoche: „Ich war komplett geflasht, wie durchorganisiert und fortschrittlich Klöckner & Co ist. Es gibt für alles eine Lösung. Schon nach den ersten Tagen merkte ich: Ja, hier bin ich richtig.“ Auch in Corona-Zeiten, in denen viele Kollegen und Kolleginnen im Homeoffice arbeiten, fühlt sich der Azubi sehr gut betreut und aufgehoben.

Leiter IT & Prozesse bei Klöckner & Co Deutschland: Selcuk Balci
Leiter IT & Prozesse bei Klöckner & Co Deutschland: Selcuk Balci

“IT bei Klöckner & Co bedeutet vor allem die Digitalisierung von anspruchsvollen Prozessen.”

Erste Projekte im Digitalisierungsmanagement

„Als IT & Prozesse betreuen wir alle Prozesse: vom Einkauf über die Auslieferung und den IT Arbeitsplatz bis zur IT der Produktionsanlagen. In dieser Ausbildung zum Digitalisierungsmanager bekommt man daher einen guten Überblick, man wird ein Allrounder in Sachen IT. Außerdem gibt es kein anderes Unternehmen in der Branche, das die Digitalisierung dermaßen vorantreibt“, sagt Selcuk Balci. Da verwundert es nicht, in welch vielfältigen Projekten Daniel involviert ist. Zum Beispiel in die Implementierung der Digital-Faxe oder des neuen Zeitwirtschaftssystems. Oder in die Erneuerung alter Netzwerke oder das Vorantreiben des „Digital Warehouse“. „Ich hätte nicht erwartet, dass bei Klöckner & Co fast alle Arbeit papierlos funktioniert“, sagt Daniel. Auch sein erstes eigenes Projekt hatte damit zu tun: die Reduzierung von Druckern im Klöckner & Co-Gebäude – im Sinne der Nachhaltigkeit. „Das ist toll, dass ich bereits so viel allein machen darf. Und ich freue mich auf zukünftige Projekte, die etwa mit SAP oder den Onlineshops zu tun haben werden.“

Ich war komplett geflasht, wie durchorganisiert und fortschrittlich Klöckner & Co ist. Es gibt für alles eine Lösung.

Flexibilität und Kundenorientierung sind gefragt

Bei so viel parallellaufenden herausfordernden Projekten ist – neben der IT-Affinität – viel Flexibilität gefragt. „Neben diesen Projekten halten wir ja auch den normalen IT-Betrieb aufrecht: Wir sorgen dafür, dass Bestellungen und Systeme laufen und die Kolleginnen und Kollegen immer einwandfrei arbeiten können“, erklärt Selcuk Balci. Er sieht seine Abteilung als internen und externen Dienstleister mit hoher Kundenorientierung. Bei der Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement kommt es also auch darauf an, gerne und gut mit Menschen zusammenzuarbeiten. Das gefällt auch Daniel Lengfeld. „Und wenn ich mal etwas nicht weiß, bitte ich um Hilfe. Diese Hands-on-Mentalität bei Klöckner & Co ist super.“ Ende Oktober hat er seinen ersten Berufsschule-Block gestartet, mit Basics in Mathematik, Programmieren und Wirtschaft. Mit Blick in die Zukunft sagt Daniel: „Ich kann mir vorstellen, dass das was Gutes bei Klöckner & Co werden kann.“ Wir werden ihn in den kommenden Monaten dabei begleiten.

Ihre Karriere

Young Professional: vom Azubi zum Betriebsleiter

Mit seinen 33 Jahren darf man Manuel Schmedt getrost immer noch als Young Professional bezeichnen. Während seiner 17 Jahre Betriebszugehörigkeit hat er die jüngere Geschichte Klöckners maßgeblich mitgestalten können. Alles hat begonnen mit einem weisen Ratschlag.

Wie kamen Sie damals zu Klöckner Deutschland?

Eigentlich hatte ich ursprünglich den Plan, nach der Schule ein Wirtschaftsstudium zu beginnen. Meine Mutter hat mir damals den Tipp gegeben, alternativ auch über eine Ausbildung nachzudenken. Ich habe eine einzige Bewerbung beschrieben – und zwar an Klöckner Deutschland. Im Jahr 2003 durfte ich die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in der Klöckner-Niederlassung Osnabrück dann auch starten. Und seitdem bin ich in diesem Unternehmen und habe mich beruflich ständig weiterentwickelt.

Wie sah Ihre erste berufliche Station bei Klöckner nach der Ausbildung aus?

Am Ende meiner Ausbildung war ich in der Arbeitsvorbereitung im Lagerbüro und das hat mir besonders gut gefallen. Als dann eine neue Stelle genau in diesem Bereich geschaffen wurde, durfte ich direkt nach der Ausbildung in diesem spannenden Bereich Logistik starten. Diesen ersten Job bei Klöckner habe ich von 2006 bis 2009 ausgeübt. Meine Hauptaufgabe war dabei die Organisation des Lagergeschäfts. Außerdem haben wir in dieser Zeit unseren Sägepark erweitert, sodass ich das Material auf den Sägen geplant habe. In dieser Zeit haben wir auch das Betriebssystem auf SAP umgestellt. Für dieses IT-Projekt war ich auch regelmäßig in der Duisburger Zentrale, um im Team Prozesse zu gestalten und zu testen. Wenn man so will, ging es dabei bereits um die ersten Themen der Digitalisierung.

Was gefällt Ihnen besonders an der Logistik?

Die Logistik ist das letzte Glied in der Kette zum Kunden und das ist sehr spannend und herausfordernd. Mich interessiert: Wie kann man da Prozesse verbessern, um schneller zu werden und auf Veränderungen reagieren zu können? Ich habe mit der Logistik einen etwas anderen Weg eingeschlagen als viele ausgebildete Groß- und Außenhandelskaufleute bei Klöckner, die eher in den Vertrieb gehen. Das zeigt auch, welche vielfältigen Karrierewege es bei Klöckner gibt.

Manuel Schmedt

Die Logistik ist das letzte Glied in der Kette zum Kunden und das ist sehr spannend und herausfordernd. Mich interessiert: Wie kann man da Prozesse verbessern, um schneller zu werden und auf Veränderungen reagieren zu können?

Im Jahr 2010 kam dann ein großer Karriereschritt. Was haben Sie in den folgenden Jahren bei Klöckner genau gemacht?

Von 2010 bis 2014 wechselte ich von Osnabrück nach Duisburg – für meinen neuen Job als Prozessmanager der Logistik. Während dieser sehr lehrreichen Zeit habe ich Projekte deutschlandweit begleitet. Es ging vor allem darum, alle Standorte im Hinblick auf ihre Logistik zu standardisieren und dafür die Kollegen und Kolleginnen vor Ort zu schulen. Dafür habe ich mich intensiv weitergebildet, zum Beispiel zu Themen wie Projektmanagement oder Präsentationstechniken. Klöckner hat alle diese Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. In den letzten beiden Jahren dieser Duisburger Zeit war in ich dann – aufgrund meiner erworbenen SAP-Kenntnisse – in der Abteilung IT und Prozesse. Auch dort habe ich wieder ein deutschlandweites Projekt mit aufgebaut und umgesetzt. Dabei ging es um die Umstellung der Lager auf die Scanner-Technik und damit verbundene Schulungen der Beschäftigten vor Ort.

Dass ich nun auf einmal Chef war, war am Anfang gar nicht so einfach. Denn viele kannten mich ja noch als den Azubi. Aber ich bin sehr gut in diese neue Position als Führungskraft hineingewachsen

Im Jahr 2015 sind Sie dann die nächste Herausforderung angegangen: Sie wurden Betriebsleiter in der Klöckner-Niederlassung Osnabrück.

Genau. Das war für mich zum einen eine tolle berufliche neue Herausforderung. Zum anderen konnte ich durch den Wechsel zurück nach Osnabrück auch wieder näher bei meiner Familie mit zwei kleinen Kindern sein. Dass ich nun auf einmal Chef war, war am Anfang gar nicht so einfach. Denn viele kannten mich ja noch als den Azubi. Aber ich bin sehr gut in diese neue Position als Führungskraft hineingewachsen. Dabei geholfen haben mir auch Weiterbildungen, teils von Klöckner, teils privat – und natürlich hat mich Klöckner dabei wieder unterstützt. Vor allem das Thema Kommunikation, insbesondere Feedback-Kultur, ist für mich als Führungskraft wichtig. Heute habe ich ein Team von 25 Kolleginnen und Kollegen und fühle mich in dieser Rolle sehr wohl. Was bei so einer kleinen Gruppe sehr wichtig ist, dass das komplette Team funktioniert. Jeder Ausfall fällt hier sofort auf. Dies ist also mit die spannendste Aufgabe, das Team auf ein hohes Level zu bringen und dies dann auch zu halten.

Mich begeistert, wie effizient und schnell Klöckner die digitale Transformation umsetzt und freue mich, diesen Wandel mit vorantreiben zu können

Wie nehmen Sie als Young Professional die digitale Transformation bei Klöckner wahr?

Als noch relativ junger Mensch war ich dem Thema Digitalisierung naturgemäß sehr aufgeschlossen gegenüber und brachte da bereits viel Know-how mit. Mich begeistert, wie effizient und schnell Klöckner die digitale Transformation umsetzt und freue mich, diesen Wandel mit vorantreiben zu können. Auch in der Logistik macht die Digitalisierung Prozesse einfacher und transparenter für die Menschen, zum Beispiel durch Scanner-Technik oder das papierlose Lager. Corona zeigt uns aktuell, dass wir bei Klöckner als Vorreiter in Sachen Digitalisierung viele Vorteile haben: Zum Beispiel konnten Mitarbeiter aus dem Lagerbüro dadurch teilweise auch von zuhause arbeiten, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, um die Abstandsregel und den direkten Kontakt zu vermeiden. So dass bei einem eventuellen Fall der Betrieb weiter funktioniert hätte.

Warum lohnt es sich in Ihren Augen, Karriere bei Klöckner zu machen?

Wenn man gewillt ist Karriere zu machen, unterstützt einen Klöckner sehr gut dabei. Das zeigt auch mein Weg: Ich bin als Azubi gestartet, jetzt bin ich Betriebsleiter. Natürlich muss man dafür auch etwas leisten und investieren: Während meiner Zeit in Duisburg bin ich zum Beispiel fast täglich für vier Jahre 260 km gependelt zwischen meiner Familie in Osnabrück und meiner Arbeitsstätte in Duisburg. Das war nicht immer einfach, hat sich aber vollkommen ausgezahlt. Klöckner öffnet einem jungen engagierten Menschen einfach viele Türen und das finde ich großartig. Mit der Digitalisierungsstrategie ist das Unternehmen zudem auf einem sehr guten Weg in die Zukunft. Ich bin gespannt.

Klöckner öffnet einem jungen engagierten Menschen einfach viele Türen und das finde ich großartig. Mit der Digitalisierungsstrategie ist das Unternehmen zudem auf einem sehr guten Weg in die Zukunft

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Ihre Karriere

Karriere im e-business bei Klöckner Marketingstudent Philipp Jaeger

Young Professional: Digital Native mit Ruhrpott-Charme

Bevor der 27-jährige Philipp Jäger seine Leidenschaft für Marketing und Kommunikation bei Klöckner zum Beruf machte, hatte er bereits einige Ausbildungserfahrungen gesammelt – unter anderem als Elektroniker für Betriebstechnik. Von seinem Studiengang „Internationales Marketing“ an der Fontys International Business School in Venlo wechselte er nach 4 Semestern zur FOM Hochschule für Oekonomie & Management nach Düsseldorf, um hier seit 2017 Digitales Marketing zu studieren. Drei Mal die Woche abends und alle zwei Wochen samstags absolviert er derzeit dieses Studium neben seiner Vollzeittätigkeit als Junior Expert E-Business & Marketing bei Klöckner.

Wie kamst Du zu Klöckner?

Ende 2017 habe ich als Werkstudent bei Klöckner im Team E-Business und Marketing begonnen. Dabei wurde ich direkt in sehr spannende und vielseitige Projekte involviert. Neben der Unterstützung, z. B. in Form von PowerPoint-Präsentation-Erstellungen, durfte ich zum Beispiel das Klöckner Online-Magazin „Schnelldreher“ mit aufbauen oder habe ein Kick-Tipp Projekt zur Fußball-EM 2018 selbst verantwortet.

Wie ging es dann weiter in die Festanstellung?

Ich hatte das große Glück, dass mir mein Chef am Ende der Werkstudienzeit – im März 2018 – eine Festanstellung als Junior Expert E-Business & Marketing angeboten hat. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet und es war eine große Anerkennung für meine Leistung als Werkstudent. Zu Beginn dieser neuen Position wurde ich an verschiedenen Standorten bei Klöckner eingearbeitet, sowohl im E-Business als auch im Marketing. Zwei besonderes große Projekte, die ich seitdem betreue, sind der Marktplatz, eine Plattformlösung im Onlineshop für komplementäre Produkte zum Stahl, und die Organisation der DigiDays für alle Digitalisierungsverantwortlichen bei Klöckner. Derzeit unterstütze ich intensiv ein Projekt im Bereich Einkauf. Dabei geht es darum, den indirekten Einkauf zu digitalisieren, indem wir unsere Lieferanten auf unsere Einkaufsplattform integrieren. Zum Beispiel kann so die Bestellung von Büromaterial komplett papierlos über dieses System abgewickelt werden.

Natürlich fehlt derzeit ein wenig der persönliche zwischenmenschliche Kontakt. Aber mit Maßnahmen wie zum Beispiel dem Digital Coffeebreak vernetzen sich Klöckner-Mitarbeiter untereinander auch im Homeoffice sehr gut

Inwieweit profitiert Klöckner derzeit von der Digitalisierung?

Mit Beginn der Corona-Pandemie konnten wir hier in der Duisburger Zentrale zum Beispiel alle von jetzt auf gleich ins Homeoffice, da unser Windows 10 Rollout gerade fertig war. Durch unsere neue Hardware aber auch durch das Cloud-basierte Arbeiten war Klöckner somit immer arbeits- und lieferfähig. Natürlich fehlt derzeit ein wenig der persönliche Kontakt. Aber mit Maßnahmen wie zum Beispiel dem Digital Coffeebreak vernetzen sich Klöckner-Mitarbeiter untereinander auch im Homeoffice sehr gut. Der Zusammenhalt im Team ist dadurch gerade noch intensiver geworden.

Mobiles arbeiten bei Klöckner
Dank moderner Ausstattung mit den Microsoft Surface Laptops ist mobiles Arbeiten bei Klöckner kein Problem.

Wieso ist Klöckner für Dich persönlich ein Top-Arbeitgeber?

Ich bin gebürtiger Duisburger und ich liebe meine Heimat. Ich erinnere mich an eine Situation, als ich frühmorgens auf der A59 über dem Duisburger Hafen nach Venlo fuhr und überlegte, wie ich mein Marketing-Studium wohl mit diesen Wurzeln verbinden kann. Heute kann ich sagen: Bei Klöckner habe ich diesen Spagat geschafft! Ich darf dabei mitwirken, ein Traditionsunternehmen aus dem Ruhrgebiet weiter zu digitalisieren. Das finde ich großartig!

Ich darf dabei mitwirken, ein Traditionsunternehmen aus dem Ruhrgebiet zu digitalisieren und so in die Zukunft zu führen. Das finde ich großartig!

Warum lohnt es sich bei Klöckner Karriere zu machen?

Da gibt es in meinen Augen mehrere Gründe. Zum Beispiel bekommt man früh viel Eigenverantwortung und Freiheit bei der Arbeit. Als Werkstudent durfte ich etwa schon sehr viel selbst machen. Gleichzeitig gibt es hier eine trial-and-error-Mentalität: Aus Fehlern lernt man immer, sie sind nichts, wofür man sich schämen muss, sondern gehören zur Weiterentwicklung dazu. Das ist auch ein Grund, warum wir die Pioniere in puncto Digitalisierung des Stahlhandels sind. Wir trauen uns, neue Dinge auszuprobieren und neue Wege zu gehen.

Mein Ziel für die Zukunft ist: Wer an Stahl denkt, denkt an Klöckner.

Was wünscht Du dir für die nächsten 12 Monate?

Seit dem 01.08.2020 arbeite ich in der neu gegründeten Abteilung Communications & Sustainability. Mein Ziel ist, dass wir dort unseren Vorsprung durch die Digitalisierung noch weiter ausbauen. Das können wir erreichen, indem wir zum einen unsere digitalen Tools weiterentwickeln und die damit verbundenen Veränderungen kommunizieren. Zum anderen, indem wir unser digitales Marketing vorantreiben, um die Menschen mit unseren Ideen und Angeboten auch online zu erreichen. Mein Ziel für die Zukunft ist: Wer an Stahl denkt, denkt an Klöckner.

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Unser Geschäft

“Qualitätsstahl ist die eierlegende Wollmilchsau”

Im Vergleich mit Aluminium und Edelstahl Rostfrei ist Qualitätsstahl eher ein Massenprodukt: Er erreicht zwar nicht die Werkstoffgüte der beiden bereits vorgestellten Produktgruppen, ist dafür aber in viel mehr Anwendungsbereichen einsetzbar – und günstiger. Dabei gibt es innerhalb der Produktgruppe Qualitätsstahl große Unterschiede hinsichtlich Qualität und damit auch Einsatzbereich. Genau definiert sind diese Untergruppen in der DIN EN 10027. „Elemente wie zum Beispiel Kohlenstoff oder Silizium sind in jedem Qualitätsstahl enthalten. Je nach Gewichtung entstehen dadurch verschiedene mechanische Eigenschaften wie die Zugfestigkeit. Auch nachträglich kann Qualitätsstahl noch behandelt werden“, erklärt Annette Kleinebrahn, Verkauf Sonderwerkstoffe im Klöckner-Verkaufsbüro Hannover. So gibt es zum Beispiel auch Qualitätsstähle, die von ihrer Wertigkeit her an Edelstahl heranreichen können. Etwa sogenannte warmfeste Stähle, die hohen und tiefen Temperaturen standhalten. Ab einem bestimmten Anspruchslevel kommen dann aber höherwertige Produkte wie eben Edelstahl oder auch Aluminium zum Einsatz.

Qualitätsstahl ist im Grunde die eierlegende Wollmilchsau. Man kann damit ein breites Spektrum abdecken, weil es ganz verschiedene Einsatzgebiete gibt, für die das Material flexibel angepasst werden kann

Breites Einsatzgebiet von Qualitätsstahl: vom Bergbau bis zur Offshore-Anlage

„Qualitätsstahl ist im Grunde die eierlegende Wollmilchsau“, sagt Anja Naumann, Abteilungsleitung Qualitäts- und Edelbaustahl / Sonderwerkstoffe im Klöckner-Verkaufsbüro Hannover. „Man kann damit ein breites Spektrum abdecken, weil es ganz verschiedene Einsatzgebiete gibt, für die das Material flexibel angepasst werden kann“. Dazu zählt vor allem der Maschinen- und Anlagenbau in all seinen Facetten: Qualitätsstahl findet man zum Beispiel im Berg- und Tunnelbau, im Hallen- und Gerüstbau. Ebenso auf hoher See – etwa in Schiffsrudern oder Offshore-Anlagen. Auch der Landmaschinenbau oder Papiermaschinen mit ihren riesigen Walzen sind typische Einsatzgebiete. Weil man das robuste und flexible Produkt häufig in Anlagen oder Maschinen unsichtbar für den Nutzer verbaut, ist seine Optik dabei eher zweitrangig. Hochwertiges und ansprechendes Aussehen wäre dagegen wieder ein Kennzeichen von Edelstahl Rostfrei zum Beispiel.

Nicole Thomassen

In der aktuellen Corona-Situation ist die Kommunikation zwischen uns noch intensiver, um möglichst nah am Markt und Kunden zu sein

Stets enge Abstimmung zwischen Einkauf und Verkauf

„In der aktuellen Corona-Situation ist die Kommunikation zwischen uns noch intensiver, um möglichst nah am Markt und Kunden zu sein. In wöchentlichen Calls berichte ich dem Verkauf darüber, wie sich der Preis für Qualitätsstahl am Markt entwickelt, wie wir einkaufen und wie die Werksauslastungen sind. Der Vertrieb wiederum berichtet, wie er mit den Preisen zurechtkommt und ob es Anpassungen geben muss“, erklärt Nicole Thomassen, Produktmanagerin Qualitäts-, Edelbau- und Blankstahl in der Klöckner-Zentrale in Duisburg. Auf Basis all dieser wichtigen Informationen fällt der Verkauf dann eine Preisentscheidung. „Hier im zentralen Einkauf in Duisburg arbeite ich eng mit meinen Kollegen in den Niederlanden zusammen. Dadurch können wir Mengen bündeln und bessere Preise erzielen“, erklärt sie. Auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit verschiedenen Stahlwerken besteht teilweise schon seit vielen Jahren.

Unsere digitalen Tools, etwa der Onlineshop oder das Kontraktportal, helfen uns dabei, Verbräuche genaustens auszuwerten und individuelle Bedarfe beim Kunden zu ermitteln

Digitalisierung erleichtert Beschaffung und Verkauf von Qualitätsstahl

Natürlich spielt auch bei der Beschaffung und beim Verkauf von Qualitätsstahl die Digitalisierung eine große Rolle bei Klöckner. „Unsere digitalen Tools, etwa der Onlineshop oder das Kontraktportal, helfen uns dabei, Verbräuche genaustens auszuwerten und individuelle Bedarfe beim Kunden zu ermitteln“, erklärt Anja Naumann. Auch der neu eingeführte Klöckner Assistant unterstützt dabei, die Prozesse im Sinne des Kunden zu vereinfachen. Weil dieser eingehende Aufträge automatisch erfasst, haben die Klöckner-Mitarbeiter mehr Zeit für ihr Kerngeschäft: die individuelle Kundenberatung. Auf eine aktuelle Verbesserung weist Nicole Thomassen noch hin: „Wir führen gerade ein neues Tool ein – das E-Procurement-Tool. Hier können die Lieferanten ihre Angebote in unser Portal eingeben. Wir bekommen somit alle Informationen gebündelt, um transparent Preise vergleichen zu können.“

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