Ihre Karriere

Young Professional: vom Azubi zum Betriebsleiter

Mit seinen 33 Jahren darf man Manuel Schmedt getrost immer noch als Young Professional bezeichnen. Während seiner 17 Jahre Betriebszugehörigkeit hat er die jüngere Geschichte Klöckners maßgeblich mitgestalten können. Alles hat begonnen mit einem weisen Ratschlag.

Wie kamen Sie damals zu Klöckner Deutschland?

Eigentlich hatte ich ursprünglich den Plan, nach der Schule ein Wirtschaftsstudium zu beginnen. Meine Mutter hat mir damals den Tipp gegeben, alternativ auch über eine Ausbildung nachzudenken. Ich habe eine einzige Bewerbung beschrieben – und zwar an Klöckner Deutschland. Im Jahr 2003 durfte ich die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in der Klöckner-Niederlassung Osnabrück dann auch starten. Und seitdem bin ich in diesem Unternehmen und habe mich beruflich ständig weiterentwickelt.

Wie sah Ihre erste berufliche Station bei Klöckner nach der Ausbildung aus?

Am Ende meiner Ausbildung war ich in der Arbeitsvorbereitung im Lagerbüro und das hat mir besonders gut gefallen. Als dann eine neue Stelle genau in diesem Bereich geschaffen wurde, durfte ich direkt nach der Ausbildung in diesem spannenden Bereich Logistik starten. Diesen ersten Job bei Klöckner habe ich von 2006 bis 2009 ausgeübt. Meine Hauptaufgabe war dabei die Organisation des Lagergeschäfts. Außerdem haben wir in dieser Zeit unseren Sägepark erweitert, sodass ich das Material auf den Sägen geplant habe. In dieser Zeit haben wir auch das Betriebssystem auf SAP umgestellt. Für dieses IT-Projekt war ich auch regelmäßig in der Duisburger Zentrale, um im Team Prozesse zu gestalten und zu testen. Wenn man so will, ging es dabei bereits um die ersten Themen der Digitalisierung.

Was gefällt Ihnen besonders an der Logistik?

Die Logistik ist das letzte Glied in der Kette zum Kunden und das ist sehr spannend und herausfordernd. Mich interessiert: Wie kann man da Prozesse verbessern, um schneller zu werden und auf Veränderungen reagieren zu können? Ich habe mit der Logistik einen etwas anderen Weg eingeschlagen als viele ausgebildete Groß- und Außenhandelskaufleute bei Klöckner, die eher in den Vertrieb gehen. Das zeigt auch, welche vielfältigen Karrierewege es bei Klöckner gibt.

Manuel Schmedt

Die Logistik ist das letzte Glied in der Kette zum Kunden und das ist sehr spannend und herausfordernd. Mich interessiert: Wie kann man da Prozesse verbessern, um schneller zu werden und auf Veränderungen reagieren zu können?

Im Jahr 2010 kam dann ein großer Karriereschritt. Was haben Sie in den folgenden Jahren bei Klöckner genau gemacht?

Von 2010 bis 2014 wechselte ich von Osnabrück nach Duisburg – für meinen neuen Job als Prozessmanager der Logistik. Während dieser sehr lehrreichen Zeit habe ich Projekte deutschlandweit begleitet. Es ging vor allem darum, alle Standorte im Hinblick auf ihre Logistik zu standardisieren und dafür die Kollegen und Kolleginnen vor Ort zu schulen. Dafür habe ich mich intensiv weitergebildet, zum Beispiel zu Themen wie Projektmanagement oder Präsentationstechniken. Klöckner hat alle diese Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. In den letzten beiden Jahren dieser Duisburger Zeit war in ich dann – aufgrund meiner erworbenen SAP-Kenntnisse – in der Abteilung IT und Prozesse. Auch dort habe ich wieder ein deutschlandweites Projekt mit aufgebaut und umgesetzt. Dabei ging es um die Umstellung der Lager auf die Scanner-Technik und damit verbundene Schulungen der Beschäftigten vor Ort.

Dass ich nun auf einmal Chef war, war am Anfang gar nicht so einfach. Denn viele kannten mich ja noch als den Azubi. Aber ich bin sehr gut in diese neue Position als Führungskraft hineingewachsen

Im Jahr 2015 sind Sie dann die nächste Herausforderung angegangen: Sie wurden Betriebsleiter in der Klöckner-Niederlassung Osnabrück.

Genau. Das war für mich zum einen eine tolle berufliche neue Herausforderung. Zum anderen konnte ich durch den Wechsel zurück nach Osnabrück auch wieder näher bei meiner Familie mit zwei kleinen Kindern sein. Dass ich nun auf einmal Chef war, war am Anfang gar nicht so einfach. Denn viele kannten mich ja noch als den Azubi. Aber ich bin sehr gut in diese neue Position als Führungskraft hineingewachsen. Dabei geholfen haben mir auch Weiterbildungen, teils von Klöckner, teils privat – und natürlich hat mich Klöckner dabei wieder unterstützt. Vor allem das Thema Kommunikation, insbesondere Feedback-Kultur, ist für mich als Führungskraft wichtig. Heute habe ich ein Team von 25 Kolleginnen und Kollegen und fühle mich in dieser Rolle sehr wohl. Was bei so einer kleinen Gruppe sehr wichtig ist, dass das komplette Team funktioniert. Jeder Ausfall fällt hier sofort auf. Dies ist also mit die spannendste Aufgabe, das Team auf ein hohes Level zu bringen und dies dann auch zu halten.

Mich begeistert, wie effizient und schnell Klöckner die digitale Transformation umsetzt und freue mich, diesen Wandel mit vorantreiben zu können

Wie nehmen Sie als Young Professional die digitale Transformation bei Klöckner wahr?

Als noch relativ junger Mensch war ich dem Thema Digitalisierung naturgemäß sehr aufgeschlossen gegenüber und brachte da bereits viel Know-how mit. Mich begeistert, wie effizient und schnell Klöckner die digitale Transformation umsetzt und freue mich, diesen Wandel mit vorantreiben zu können. Auch in der Logistik macht die Digitalisierung Prozesse einfacher und transparenter für die Menschen, zum Beispiel durch Scanner-Technik oder das papierlose Lager. Corona zeigt uns aktuell, dass wir bei Klöckner als Vorreiter in Sachen Digitalisierung viele Vorteile haben: Zum Beispiel konnten Mitarbeiter aus dem Lagerbüro dadurch teilweise auch von zuhause arbeiten, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, um die Abstandsregel und den direkten Kontakt zu vermeiden. So dass bei einem eventuellen Fall der Betrieb weiter funktioniert hätte.

Warum lohnt es sich in Ihren Augen, Karriere bei Klöckner zu machen?

Wenn man gewillt ist Karriere zu machen, unterstützt einen Klöckner sehr gut dabei. Das zeigt auch mein Weg: Ich bin als Azubi gestartet, jetzt bin ich Betriebsleiter. Natürlich muss man dafür auch etwas leisten und investieren: Während meiner Zeit in Duisburg bin ich zum Beispiel fast täglich für vier Jahre 260 km gependelt zwischen meiner Familie in Osnabrück und meiner Arbeitsstätte in Duisburg. Das war nicht immer einfach, hat sich aber vollkommen ausgezahlt. Klöckner öffnet einem jungen engagierten Menschen einfach viele Türen und das finde ich großartig. Mit der Digitalisierungsstrategie ist das Unternehmen zudem auf einem sehr guten Weg in die Zukunft. Ich bin gespannt.

Klöckner öffnet einem jungen engagierten Menschen einfach viele Türen und das finde ich großartig. Mit der Digitalisierungsstrategie ist das Unternehmen zudem auf einem sehr guten Weg in die Zukunft

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Ihre Karriere

Karriere im e-business bei Klöckner Marketingstudent Philipp Jaeger

Young Professional: Digital Native mit Ruhrpott-Charme

Bevor der 27-jährige Philipp Jäger seine Leidenschaft für Marketing und Kommunikation bei Klöckner zum Beruf machte, hatte er bereits einige Ausbildungserfahrungen gesammelt – unter anderem als Elektroniker für Betriebstechnik. Von seinem Studiengang „Internationales Marketing“ an der Fontys International Business School in Venlo wechselte er nach 4 Semestern zur FOM Hochschule für Oekonomie & Management nach Düsseldorf, um hier seit 2017 Digitales Marketing zu studieren. Drei Mal die Woche abends und alle zwei Wochen samstags absolviert er derzeit dieses Studium neben seiner Vollzeittätigkeit als Junior Expert E-Business & Marketing bei Klöckner.

Wie kamst Du zu Klöckner?

Ende 2017 habe ich als Werkstudent bei Klöckner im Team E-Business und Marketing begonnen. Dabei wurde ich direkt in sehr spannende und vielseitige Projekte involviert. Neben der Unterstützung, z. B. in Form von PowerPoint-Präsentation-Erstellungen, durfte ich zum Beispiel das Klöckner Online-Magazin „Schnelldreher“ mit aufbauen oder habe ein Kick-Tipp Projekt zur Fußball-EM 2018 selbst verantwortet.

Wie ging es dann weiter in die Festanstellung?

Ich hatte das große Glück, dass mir mein Chef am Ende der Werkstudienzeit – im März 2018 – eine Festanstellung als Junior Expert E-Business & Marketing angeboten hat. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet und es war eine große Anerkennung für meine Leistung als Werkstudent. Zu Beginn dieser neuen Position wurde ich an verschiedenen Standorten bei Klöckner eingearbeitet, sowohl im E-Business als auch im Marketing. Zwei besonderes große Projekte, die ich seitdem betreue, sind der Marktplatz, eine Plattformlösung im Onlineshop für komplementäre Produkte zum Stahl, und die Organisation der DigiDays für alle Digitalisierungsverantwortlichen bei Klöckner. Derzeit unterstütze ich intensiv ein Projekt im Bereich Einkauf. Dabei geht es darum, den indirekten Einkauf zu digitalisieren, indem wir unsere Lieferanten auf unsere Einkaufsplattform integrieren. Zum Beispiel kann so die Bestellung von Büromaterial komplett papierlos über dieses System abgewickelt werden.

Natürlich fehlt derzeit ein wenig der persönliche zwischenmenschliche Kontakt. Aber mit Maßnahmen wie zum Beispiel dem Digital Coffeebreak vernetzen sich Klöckner-Mitarbeiter untereinander auch im Homeoffice sehr gut

Inwieweit profitiert Klöckner derzeit von der Digitalisierung?

Mit Beginn der Corona-Pandemie konnten wir hier in der Duisburger Zentrale zum Beispiel alle von jetzt auf gleich ins Homeoffice, da unser Windows 10 Rollout gerade fertig war. Durch unsere neue Hardware aber auch durch das Cloud-basierte Arbeiten war Klöckner somit immer arbeits- und lieferfähig. Natürlich fehlt derzeit ein wenig der persönliche Kontakt. Aber mit Maßnahmen wie zum Beispiel dem Digital Coffeebreak vernetzen sich Klöckner-Mitarbeiter untereinander auch im Homeoffice sehr gut. Der Zusammenhalt im Team ist dadurch gerade noch intensiver geworden.

Mobiles arbeiten bei Klöckner
Dank moderner Ausstattung mit den Microsoft Surface Laptops ist mobiles Arbeiten bei Klöckner kein Problem.

Wieso ist Klöckner für Dich persönlich ein Top-Arbeitgeber?

Ich bin gebürtiger Duisburger und ich liebe meine Heimat. Ich erinnere mich an eine Situation, als ich frühmorgens auf der A59 über dem Duisburger Hafen nach Venlo fuhr und überlegte, wie ich mein Marketing-Studium wohl mit diesen Wurzeln verbinden kann. Heute kann ich sagen: Bei Klöckner habe ich diesen Spagat geschafft! Ich darf dabei mitwirken, ein Traditionsunternehmen aus dem Ruhrgebiet weiter zu digitalisieren. Das finde ich großartig!

Ich darf dabei mitwirken, ein Traditionsunternehmen aus dem Ruhrgebiet zu digitalisieren und so in die Zukunft zu führen. Das finde ich großartig!

Warum lohnt es sich bei Klöckner Karriere zu machen?

Da gibt es in meinen Augen mehrere Gründe. Zum Beispiel bekommt man früh viel Eigenverantwortung und Freiheit bei der Arbeit. Als Werkstudent durfte ich etwa schon sehr viel selbst machen. Gleichzeitig gibt es hier eine trial-and-error-Mentalität: Aus Fehlern lernt man immer, sie sind nichts, wofür man sich schämen muss, sondern gehören zur Weiterentwicklung dazu. Das ist auch ein Grund, warum wir die Pioniere in puncto Digitalisierung des Stahlhandels sind. Wir trauen uns, neue Dinge auszuprobieren und neue Wege zu gehen.

Mein Ziel für die Zukunft ist: Wer an Stahl denkt, denkt an Klöckner.

Was wünscht Du dir für die nächsten 12 Monate?

Seit dem 01.08.2020 arbeite ich in der neu gegründeten Abteilung Communications & Sustainability. Mein Ziel ist, dass wir dort unseren Vorsprung durch die Digitalisierung noch weiter ausbauen. Das können wir erreichen, indem wir zum einen unsere digitalen Tools weiterentwickeln und die damit verbundenen Veränderungen kommunizieren. Zum anderen, indem wir unser digitales Marketing vorantreiben, um die Menschen mit unseren Ideen und Angeboten auch online zu erreichen. Mein Ziel für die Zukunft ist: Wer an Stahl denkt, denkt an Klöckner.

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Unser Geschäft

“Qualitätsstahl ist die eierlegende Wollmilchsau”

Im Vergleich mit Aluminium und Edelstahl Rostfrei ist Qualitätsstahl eher ein Massenprodukt: Er erreicht zwar nicht die Werkstoffgüte der beiden bereits vorgestellten Produktgruppen, ist dafür aber in viel mehr Anwendungsbereichen einsetzbar – und günstiger. Dabei gibt es innerhalb der Produktgruppe Qualitätsstahl große Unterschiede hinsichtlich Qualität und damit auch Einsatzbereich. Genau definiert sind diese Untergruppen in der DIN EN 10027. „Elemente wie zum Beispiel Kohlenstoff oder Silizium sind in jedem Qualitätsstahl enthalten. Je nach Gewichtung entstehen dadurch verschiedene mechanische Eigenschaften wie die Zugfestigkeit. Auch nachträglich kann Qualitätsstahl noch behandelt werden“, erklärt Annette Kleinebrahn, Verkauf Sonderwerkstoffe im Klöckner-Verkaufsbüro Hannover. So gibt es zum Beispiel auch Qualitätsstähle, die von ihrer Wertigkeit her an Edelstahl heranreichen können. Etwa sogenannte warmfeste Stähle, die hohen und tiefen Temperaturen standhalten. Ab einem bestimmten Anspruchslevel kommen dann aber höherwertige Produkte wie eben Edelstahl oder auch Aluminium zum Einsatz.

Qualitätsstahl ist im Grunde die eierlegende Wollmilchsau. Man kann damit ein breites Spektrum abdecken, weil es ganz verschiedene Einsatzgebiete gibt, für die das Material flexibel angepasst werden kann

Breites Einsatzgebiet von Qualitätsstahl: vom Bergbau bis zur Offshore-Anlage

„Qualitätsstahl ist im Grunde die eierlegende Wollmilchsau“, sagt Anja Naumann, Abteilungsleitung Qualitäts- und Edelbaustahl / Sonderwerkstoffe im Klöckner-Verkaufsbüro Hannover. „Man kann damit ein breites Spektrum abdecken, weil es ganz verschiedene Einsatzgebiete gibt, für die das Material flexibel angepasst werden kann“. Dazu zählt vor allem der Maschinen- und Anlagenbau in all seinen Facetten: Qualitätsstahl findet man zum Beispiel im Berg- und Tunnelbau, im Hallen- und Gerüstbau. Ebenso auf hoher See – etwa in Schiffsrudern oder Offshore-Anlagen. Auch der Landmaschinenbau oder Papiermaschinen mit ihren riesigen Walzen sind typische Einsatzgebiete. Weil man das robuste und flexible Produkt häufig in Anlagen oder Maschinen unsichtbar für den Nutzer verbaut, ist seine Optik dabei eher zweitrangig. Hochwertiges und ansprechendes Aussehen wäre dagegen wieder ein Kennzeichen von Edelstahl Rostfrei zum Beispiel.

Nicole Thomassen

In der aktuellen Corona-Situation ist die Kommunikation zwischen uns noch intensiver, um möglichst nah am Markt und Kunden zu sein

Stets enge Abstimmung zwischen Einkauf und Verkauf

„In der aktuellen Corona-Situation ist die Kommunikation zwischen uns noch intensiver, um möglichst nah am Markt und Kunden zu sein. In wöchentlichen Calls berichte ich dem Verkauf darüber, wie sich der Preis für Qualitätsstahl am Markt entwickelt, wie wir einkaufen und wie die Werksauslastungen sind. Der Vertrieb wiederum berichtet, wie er mit den Preisen zurechtkommt und ob es Anpassungen geben muss“, erklärt Nicole Thomassen, Produktmanagerin Qualitäts-, Edelbau- und Blankstahl in der Klöckner-Zentrale in Duisburg. Auf Basis all dieser wichtigen Informationen fällt der Verkauf dann eine Preisentscheidung. „Hier im zentralen Einkauf in Duisburg arbeite ich eng mit meinen Kollegen in den Niederlanden zusammen. Dadurch können wir Mengen bündeln und bessere Preise erzielen“, erklärt sie. Auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit verschiedenen Stahlwerken besteht teilweise schon seit vielen Jahren.

Unsere digitalen Tools, etwa der Onlineshop oder das Kontraktportal, helfen uns dabei, Verbräuche genaustens auszuwerten und individuelle Bedarfe beim Kunden zu ermitteln

Digitalisierung erleichtert Beschaffung und Verkauf von Qualitätsstahl

Natürlich spielt auch bei der Beschaffung und beim Verkauf von Qualitätsstahl die Digitalisierung eine große Rolle bei Klöckner. „Unsere digitalen Tools, etwa der Onlineshop oder das Kontraktportal, helfen uns dabei, Verbräuche genaustens auszuwerten und individuelle Bedarfe beim Kunden zu ermitteln“, erklärt Anja Naumann. Auch der neu eingeführte Klöckner Assistant unterstützt dabei, die Prozesse im Sinne des Kunden zu vereinfachen. Weil dieser eingehende Aufträge automatisch erfasst, haben die Klöckner-Mitarbeiter mehr Zeit für ihr Kerngeschäft: die individuelle Kundenberatung. Auf eine aktuelle Verbesserung weist Nicole Thomassen noch hin: „Wir führen gerade ein neues Tool ein – das E-Procurement-Tool. Hier können die Lieferanten ihre Angebote in unser Portal eingeben. Wir bekommen somit alle Informationen gebündelt, um transparent Preise vergleichen zu können.“

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Ihre Karriere

Young Professional und EDI-Experte

Der Schulabschluss lief für Chris Grabo im Jahr 2007 nicht ganz nach Plan. Danach stand er an einem markanten Punkt in seinem Leben: Wie geht es weiter? Er entschied sich für eine Ausbildung bei Klöckner – und die schloss er drei Jahre später als Bester seiner Region ab. Stets gefördert durch Klöckner, hat sich Chris Grabo seitdem kontinuierlich weitergebildet und weiterentwickelt. Wir haben mit dem heutigen Teamleiter EDI über seine bewegte Karriere gesprochen.

Wie sah Ihre Ausbildung bei Klöckner aus?

Nach der Schule habe ich im Jahr 2007 mit der Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel in der Klöckner-Niederlassung Landsberg begonnen und dort ganz klassisch alle Stationen durchlaufen. Dabei habe ich sehr viel gelernt, auch über das Fachliche hinaus. Zum Beispiel: Wie kann ich mich auf andere Menschen einstellen? Was beeinflusst mein persönliches Auftreten und wie kann ich dies steuern? Wie funktionieren Abläufe bei Kunden? Wie organisiere ich mich selbst besonders gut? Die Ausbildung habe ich im Jahr 2010 abgeschlossen mit der Note 1,0 – und war damit einer der Besten der Region. Durch diesen Abschluss habe ich auch die Fachhochschulreife erlangt und damit die Voraussetzung für meine nächste Weiterbildung geschaffen.

Klöckner hat mich bisher bei meinem Karriereweg sehr gut gefördert. Vor allem bei den beiden Studien, die ich absolviert habe. Dafür bin ich dem Unternehmen sehr dankbar

Chris Grabo

Im Jahr 2014 haben Sie ein komplett neues Aufgabenfeld in der IT übernommen. Wie kam es dazu und was haben Sie da gemacht?

Zusätzlich zu den Außen- und Innendiensttätigkeiten war ich Ansprechpartner für unser Warenwirtschaftssystem in SAP. Als dann eine Stelle im Bereich IT frei wurde, habe ich mich darauf beworben, weil mich diese neue Herausforderung reizte. Ich habe den Job als Referent IT & Geschäftsprozesse bei Klöckner dann auch bekommen – unter der Prämisse, dass ich 1 Jahr in Duisburg arbeite. Klöckner hat mir für diese Zeit eine kleine Wohnung zur Verfügung gestellt. Ich habe also meine Koffer gepackt und habe die Herausforderung angenommen. In Duisburg habe ich mich sehr gut aufgenommen und betreut gefühlt. IT war ja komplettes Neuland für mich und ich habe in kurzer Zeit Dinge gelernt wie: Wie kann ich Prozesse analysieren, wie setze ich Projekte auf, wie gehe ich mit Datenbanken um?

Mit EDI, was für Elektronischer Datenaustausch steht, kam ich Mitte 2015 erstmals in Kontakt. Damals wusste ich nicht einmal, was das überhaupt ist. Im Laufe der Jahre habe ich mir, in enger Zusammenarbeit auch mit einem externen Beratungsunternehmen, darin viel Expertise angeeignet

Im März 2020 hat Klöckner Sie dann zum Teamleiter EDI befördert.

Genau. EDI ist ja ein wichtiges Tool der Digitalisierung bei Klöckner. Mit EDI, was für Elektronischer Datenaustausch steht, kam ich Mitte 2015 erstmals in Kontakt. Damals wusste ich nicht einmal, was das überhaupt ist. Im Laufe der Jahre habe ich mir, in enger Zusammenarbeit auch mit einem externen Beratungsunternehmen, darin viel Expertise angeeignet. Es kamen immer mehr EDI-Projekte dazu, die ich zunehmend auch selbstständig bearbeiten konnte. Im März 2020 habe ich schließlich die Teamleitung EDI übernommen. Vorher war ich noch in vielen anderen IT-Projekten involviert. Jetzt kann ich mich voll und ganz auf das wichtige Thema EDI konzentrieren und auch mehr konzeptionell arbeiten.

Wie hat Klöckner Sie als Talent gefördert bisher?

Klöckner hat mich bisher bei meinem Karriereweg sehr gut gefördert. Vor allem bei den beiden Studien, die ich absolviert habe. Dafür bin ich dem Unternehmen sehr dankbar. Darüber hinaus bietet Klöckner ja auch noch viele weitere Möglichkeiten an. Ich habe zum Beispiel im Jahr 2011 an dem Programm „Young Professionals“ teilgenommen. Die Themen bei dem mehrtägigen Weiterbildungsangebot reichten von Coaching für den persönlichen Auftritt bis hin zu Stahl-Recht und Materialkunde.

Man wird gefördert, wenn man gut ist und sich weiterentwickeln möchte. Und man bekommt Perspektiven in einem Unternehmen, das sehr gefestigt und stark digitalisiert ist

Warum lohnt es sich, eine Karriere bei Klöckner zu starten?

Da gibt es verschiedene Faktoren, die ich gut finde. Als Beschäftigter bekommt man zum Beispiel gute Sozialleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld und kann gut seine Work-Life-Balance realisieren. Die Zusammenarbeit ist sehr gut mit anderen Kollegen und Kolleginnen. Man wird gefördert, wenn man gut ist und sich weiterentwickeln möchte. Und man bekommt Perspektiven in einem Unternehmen, das sehr gefestigt und stark digitalisiert ist. Dieser hohe Digitalisierungsgrad stellt sich gerade jetzt in der Corona-Krise als großer Wettbewerbsvorteil heraus.

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Unser Geschäft

Klöckner Kontraktportal

Klöckner Kontraktportal: Überblick behalten und Bestellungen effizient managen

„Wir waren der erste Stahlhändler in Deutschland überhaupt, der eine Plattform speziell für längerfristige Abnahmeverträge, sogenannte Kontrakte, angeboten hat“, erklärt Julia Jordan vom Team E-Business & Marketing. Geboren wurde es, wie so häufig, aus einem Kundenbedürfnis heraus: „Kunden haben uns damals berichtet, dass es teils aufwendig sei, Kontrakte mit Klöckner und anderen Lieferanten im Tagesgeschäft und über die Dauer genau nachzuhalten. Es galt also ein transparentes Tool zu entwickeln, das für den nötigen Überblick sorgt – und zwar rund um die Uhr“, so Julia Jordan. Bei der Entwicklung des Kontraktportals hat Klöckner auch Kunden mit eingebunden, um ein möglichst passendes und praxisnahes Instrument zu kreieren. Neben dem Kontraktportal entstanden in den folgenden Jahren weitere Tools wie der Onlineshop und die Bestellübersicht. Schließlich konnte man Anfang 2019 alle Tools für eine noch höhere Nutzerfreundlichkeit zusammenführen: mit shop.kloeckner.de erreicht der Kunde seitdem alle Tools mit nur einem Login.

Wir sparen Zeit bei der Arbeit, wodurch der Einkauf entlastet wird. Seitdem wir das Kontraktportal nutzen, haben wir zu jeder Zeit eine aktuelle Übersicht über unsere Produkte. Damit fällt es uns leicht die Übersicht zu bewahren und Lieferengpässen aus dem Weg zu gehen.

Christoph Holtkamp, Ostendorf Wasser- und Edelstahltechnik

Kontraktportal gibt Kunden Überblick und Bestellmöglichkeiten

Über einen eigenen Reiter im Onlineshop könnten Kontrakt-Kunden auf das Portal zugreifen. Gut strukturiert können sie hier alle wichtigen Infos einsehen: Wie groß ist die Gesamtmenge Ihres Kontraktes? Wie viel davon wurde bereits abgerufen? Welchen Ansprechpartner kann man dafür bei Klöckner kontaktieren? Selbstverständlich kann ein User auch verschiedene Kontrakte nach diesem Schema verwalten. Bevor ein Kontrakt aufgebraucht ist, kann er einen Folgekontrakt mit demselben Material auslösen. Der zuständige Vertriebsmitarbeiter bei Klöckner macht dann in kürzester Zeit ein neues Angebot nach aktueller Marktlage. Im Laufe der letzten Jahre wurde das Kontraktportal kontinuierlich verbessert – teils durch kleine, teils durch große Features. „Seit Anfang 2020 haben wir zum Beispiel eine neue, zusätzliche Kontraktübersicht: Die sogenannte Listenansicht zeigt dem Kunden alle wichtigen Informationen kompakt in tabellarischer Form an.“, erklärt Jordan. Um das Kontraktportal mit Funktionen wie diesen weiterhin zu verbessern, holen sich die Klöckner-Kollegen kontinuierlich Feedback beim Kunden ein.

Die große Transparenz ist das, was unsere Kunden begeistert: Auf einen Blick sehen sie ihre genaue Kontrakt-Situation, können sich Lieferscheine und Rechnungen herunterladen, und mit einem Klick nachbestellen

Julia Jordan

Kontraktportal ermöglicht sehr kurze Lieferzeiten bei Spezialanfertigungen

Wie gut das Kontraktportal in der Praxis ankommt, weiß Jens Wolfram zu berichten. Der Prokurist und Key Account Manager Deutschland in der Klöckner-Niederlassung Bremen bezieht sich dabei auf zwei Geschäftsbereiche: Spezialanfertigungen nach Zeichnung sowie normale Handelsware. „Bei den Spezialanfertigungen bekommt der Kunde alles aus einer Hand von uns. Wir liefern das Material inklusive Bearbeitung über das Kontraktportal. Und zwar über einen einzigen Ansprechpartner“, erklärt Wolfram. Da die Supply Chain so gut durchdacht ist, sind auch die Lieferzeiten recht kurz. „Gerade wenn noch Bearbeitung und Wärmebehandlung dabei sind, kann eine solche Spezialanfertigung normalerweise mehrere Wochen dauern. Kunden wissen daher sehr zu schätzen, dass wir zeitnah liefern können“, so Wolfram. Alle wichtigen Dokumente werden effizient gebündelt und sind jederzeit im Kontraktportal abrufbar: „Eine Rechnung, ein Lieferschein, ein Wareneingang“. Auch die Zeichnungen zu den Spezialanfertigungen kann man verwalten.

Jens Wolfram

Wir sind die Einzigen im Stahlhandel, die ein Kontraktportal in diesem Umfang anbieten. Das ist ein Riesenvorteil, den unsere Kunden sehr schätzen

Kontraktportal hilft Kunden beim Überprüfen ihrer Wirtschaftlichkeit

Auch bei der „normalen“ Handelsware profitieren User von den Vorteilen des Kontraktportals. „Die große Transparenz ist das, was unsere Kunden begeistert: Auf einen Blick sehen sie ihre genaue Kontrakt-Situation, können sich Lieferscheine und Rechnungen herunterladen, und mit einem Klick nachbestellen. Sie müssen keine Bestellungen mehr schreiben“, erklärt Jens Wolfram. Gerade Kunden, die viele Abmessungen platziert haben, könnten ihre Kontrakte sonst gar nicht in der Form nachvollziehen. Da jeder Kontrakt mit den passenden Rechnungen und Lieferungen verknüpft ist, kann ein Kunde auch die eigene Wirtschaftlichkeit überprüfen: Welche Kontrakte laufen gut, welche weniger gut? „Wir sind die Einzigen im Stahlhandel, die ein Kontraktportal in diesem Umfang anbieten. Das ist ein Riesenvorteil, den unsere Kunden sehr schätzen“, sagt Wolfram.

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