Unser Geschäft

In luftiger Höhe mit Klöckner & Co-Stahl

Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben Sie als Leser schon Produkte der Firma Wolffkran live gesehen. Denn die Produkte sind weltweit im Einsatz und kaum zu übersehen: Es handelt sich um rote Krane, genauer gesagt um obendrehende Turmdrehkrane. Der größte von ihnen ist der WOLFF 1250 B mit einer maximalen Traglast von 60 Tonnen. „Bei Obendrehern steht der eigentliche Kran auf einem Turm, was uns den Einsatz in besonderen Bauhöhen ermöglicht. Wie aktuell beispielsweise am Roche Bau 2 in Basel, welches mit 205 Metern das höchste Hochhaus der Schweiz wird und wo unsere Krane auf 228 Meter hohen Türmen stehen“, erklärt Thomas Bulligk, Teamleiter Einkauf bei Wolffkran.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heilbronn hat in seiner über 160-jährigen Geschichte immer wieder neue Maßstäbe in der Kranbaukunst gesetzt. Im Jahr 1898 baute man zum Beispiel den weltweit ersten Drehkran. 15 Jahre später feierte der erste fahrbare Turmdrehkran Premiere. 1963 erfand Wolffkran die besonders langlebige Bolzenverbindung aus gehärtetem Stahl: Noch heute werden Turmelement von WOLFF Kranen in der Regel daher gebolzt und nicht geschraubt.

Thomas Bulligk, Teamleiter Einkauf Wolffkran

Diese Kombination aus Herstellung und Vermietung ist in der Kranbranche außergewöhnlich. Dadurch haben wir auch ein besonders profundes Know-how über die Marktanforderungen. Und können dieses direkt in die Entwicklung unserer Produkte einfließen lassen

Wolffkran kombiniert Herstellung und Vermietung von Turmdrehkranen weltweit

Mit dem Start des neuen CEO Dr. Peter Schiefer im Jahr 2005 wurden die Innovationskraft und Internationalität von Wolffkran kontinuierlich ausgebaut. Neue Partner und Niederlassungen rund um den Globus kamen hinzu – und 2008 ein zweiter Produktionsstandort im brandenburgischen Luckau. Heute beschäftigt der Kranspezialist weltweit 800 Mitarbeiter. Wolffkran konstruiert und produziert aber nicht nur Turmdrehkrane, sondern vermietet sie auch: Mit einer eigenen Mietflotte von etwa 700 Kranen gehört das Unternehmen zu den Top-10-Vermietern von Turmdrehkranen weltweit. „Diese Kombination aus Herstellung und Vermietung ist in der Kranbranche außergewöhnlich. Dadurch haben wir auch ein besonders profundes Know-how über die Marktanforderungen. Und können dieses direkt in die Entwicklung unserer Produkte einfließen lassen“, erklärt Thomas Bulligk. Auch planerische Leistungen gehören zum Wolffkran-Service: Produktberatung und Krankonfigurationen für den idealen Einsatz, komplette Montage und Demontage, Logistik oder die Vermietung von Kranführern.

Als ich 2014 bei Klöckner & Co anfing, haben wir mit dem ersten 3D-Rohrlaser im Service- und Bearbeitungszentrum Velten die ersten Aufträge von Wolffkran ausgeführt. Dabei haben wir durch unseren neuen Kunden selbst in kurzer Zeit eine Menge dazugelernt

Marcel Groth, Leiter Verkaufsbüro Klöckner & Co Berlin
Marcel Groth, Leiter Verkaufsbüro Klöckner & Co Berlin

Klöckner & Co und Wolffkran: Eine erfolgreiche Partnerschaft

Krane von Wolffkran kommen überall im Hochbau zum Einsatz. Zum Beispiel beim Bau von Wolkenkratzern wie dem Jeddah Tower in Saudi-Arabien; er soll mit über 1.000 Metern einmal das höchste Gebäude der Welt werden. Beim Errichten von Fußball-Stadien wie dem der Tottenham Hotspurs in England. Oder auch beim Bau von Autobahnbrücken wie der 158 Meter hohen Hochmoselbrücke in Rheinland-Pfalz. Für all diese Krane benötigt Wolffkran verschiedenste Stahlprofile: Rundrohre, Vierkantstähle oder Hohlprofile zum Beispiel. Seit einigen Jahren liefert Klöckner & Co diese Form der hochwertigen Anarbeitung in Serie. „Als ich 2014 bei Klöckner & Co anfing, haben wir mit dem ersten 3D-Rohrlaser im Service- und Bearbeitungszentrum Velten die ersten Aufträge von Wolffkran ausgeführt. Dabei haben wir durch unseren neuen Kunden selbst in kurzer Zeit eine Menge dazugelernt“, erinnert sich Kundenberater Marcel Groth, Leiter Verkaufsbüro Berlin von Klöckner & Co.

Bei den großen Mengen benötigen wir fertige zeichnungskonforme Baugruppen, die wir nur noch zusammenbauen brauchen. Deswegen müssen unsere Partner alles abdecken können, was das Bauteil verlangt – und das schafft Klöckner & Co einwandfrei

Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Klöckner & Co liefert hochwertige Fertigung in Serie

Im Laufe der Jahre ist das Auftragsvolumen kontinuierlich gewachsen. Zwischenzeitlich liefert Klöckner & Co für über 90% aller Turmelemente, die Wolffkran herstellt, einen Großteil der Stahlkomponenten. Das sind rund 1.200 Tonnen Stahl jährlich, die die Laser und Sägen in Velten verlassen. Mittlerweile hat der Klöckner & Co-Standort für hochwertige Anarbeitung vier Laser, die teilweise gleichzeitig für Wolffkran im Einsatz sind. Und auch andere Formen der hochwertigen Anarbeitung wie das Fräsen und Bohren nimmt der Kranspezialist in Anspruch. „Bei den großen Mengen benötigen wir fertige zeichnungskonforme Baugruppen, die wir nur noch zusammenbauen brauchen. Deswegen müssen unsere Partner alles abdecken können, was das Bauteil verlangt – und das schafft Klöckner & Co einwandfrei“, sagt Thomas Bulligk. „Klöckner & Co und Wolffkran – das ist mittlerweile mehr als eine Geschäftsbeziehung, das ist eine richtige Partnerschaft: Jeder weiß vom anderen sehr genau, was er kann und was er benötigt und dementsprechend gut ergänzen wir uns.“

Klöckner & Co und Wolffkran – das ist mittlerweile mehr als eine Geschäftsbeziehung, das ist eine richtige Partnerschaft: Jeder weiß vom anderen sehr genau, was er kann und was er benötigt und dementsprechend gut ergänzen wir uns

Mega-Projekt trotz Corona just-in-time umgesetzt

Bei einer solchen Grundlage lassen sich Projekte sogar in 2.000 Metern Höhe stemmen: Seit Anfang 2020 bereiten die beiden Unternehmen gemeinsam den Neubau der Grimselstaumauer in der Schweiz vor. Im Frühjahr 2021 werden dort zwei WOLFF 1250 B – Wolfkrans größtes Kranmodell – zum Einsatz kommen: auf freistehenden Türmen von 80 und 90 Metern. Ein komplett neues Turmsystem mit einem beachtlichen Außenmaß von 6 x 6 Meter musste dafür entwickelt werden. „Trotz Corona hat Klöckner es geschafft, frist- und mengengerecht zu liefern, sodass wir wiederum im Oktober 2020 unseren Kunden wunschgemäß beliefern konnten“, erinnert sich Thomas Bulligk. Über Pass-Straßen per LKW und mit einem Mobilkran zusammengebaut, stehen nun die ersten Turmelemente vor der alten Staumauer. Und warten darauf, dass der Schnee wegtaut, damit im kommenden Frühjahr die Krane aufgebaut werden und ihr Werk verrichten können. „Da haben wir gemeinsam eine beeindruckende Leistung gezeigt“, sagt Marcel Groth.

Trotz Corona hat Klöckner es geschafft, frist- und mengengerecht zu liefern, sodass wir wiederum im Oktober 2020 unseren Kunden wunschgemäß beliefern konnten

Unser Geschäft

Neue Serie über Stahlprodukte: Edelstahl Rostfrei von Klöckner

Das Adjektiv „edel“ lässt es schon vermuten: Edelstahl Rostfrei ist ein hochwertiger Werkstoff mit einer besonderen Qualität. „Edelstahl ist deutlich resistenter als Normalstahl und kann dadurch auch in sehr anspruchsvollen Umgebungen eingesetzt werden. Zum Beispiel in Standheizungen mit Temperaturen von über 1.100 Grad Celsius“, erklärt Holger Heber, Einkäufer Produktmanagement Edelstahl Rostfrei in der Klöckner-Zentrale in Duisburg. Weitere typische Einsatzbereiche sind Orte, wo es auf Hygiene ankommt oder wo man mit Chemikalien und Reinigungsmitteln arbeitet – in der Pharmaindustrie oder Lebensmittelindustrie etwa. Auch im Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau schätzt man die außergewöhnlichen Materialeigenschaften. „Edel“ bezieht sich ebenso auf das ansprechende Aussehen des Werkstoffs: Gerne wird er deswegen in der hochwertigen Inneneinrichtung, etwa in der Möbelindustrie, Geländern, Küchen und „weiße Waren“ angewendet.

Edelstahl ist deutlich resistenter als Normalstahl und kann dadurch auch in sehr anspruchsvollen Umgebungen eingesetzt werden.

Holger Heber

So ist die Abteilung Edelstahl Rostfrei bei Klöckner organisiert

Der Oberbegriff rostfreier Stahl steht für eine Vielzahl von Legierungen, die sich in ihren Legierungsbestandteilen, Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten unterscheiden, mit einem Großteil davon arbeitet man auch bei Klöckner. „Manche Materialien lassen sich leichter bearbeiten, andere sind härter, aber dafür widerstandsfähiger. Andere sind hitzebeständig, wiederum andere sind magnetisch. Mit all diesen Klassen ist Edelstahl Rostfrei also vielfältig einsetzbar im Alltag“, veranschaulicht Julia Habermann, Verkauf Edelstahl Rostfrei in der Klöckner-Niederlassung Würzburg. „Meine Verkaufsabteilung unterscheidet sich von anderen Abteilungen wie Flach oder Langprodukte in einem wesentlichen Punkt: Wir verkaufen alles aus Edelstahl Rostfrei, also Bleche, Rohre, Fittings und Halbzeuge – unabhängig von der Form und Größe“, erklärt Julia Habermann.

Generell kaufen wir weltweit ein, unser Fokus liegt aber auf Europa.

So funktioniert Preisbildung bei Edelstahl Rostfrei Produkten

Bei der Preisbildung von Edelstahl Rostfrei arbeitet man mit einem sogenannten Legierungszuschlag, den die Stahlwerke monatlich veröffentlichen. Legierungen sind zum Beispiel Ferrochrom, Ferromolybdän, Nickel, die dem Edelstahl zugeführt werden und ihm bestimmte Eigenschaften verleihen. Einige dieser Metalle werden an der Börse gehandelt und die Preise sind dementsprechend volatil. „Über die aktuellen Legierungszuschläge informieren wir unsere Kunden mit unseren monatlichen LZ-News”, erklärt Julia Habermann. Natürlich tauschen sich Verkaufs- und Einkaufsabteilung bei Klöckner kontinuierlich dabei aus. Wiederbeschaffungspreise etwa werden tagesaktuell im ERP-System eingespielt. Auch bei Rabattierungen oder Preisänderungen stimmt man sich eng ab, um für größtmögliche Transparenz zu sorgen. „Generell kaufen wir weltweit ein, unser Fokus liegt aber auf Europa. Wir fragen wöchentlich, mindestens monatlich Preise bei unseren Lieferanten an. Wenn uns die Preise vorliegen, vergleichen wir diese und verhandeln gegebenenfalls nach“, erklärt Holger Heber den Prozess.
Julia Habermann

Derzeit arbeiten wir intensiv daran, weitere Lieferanten über EDI anzubinden.

Edelstahl Rostfrei: Digitalisierung und effiziente Lagerlogistik unterstützen Prozesse

Telefon und E-Mail sind nach wie vor wichtige Instrumente zum persönlichen Austausch, aber zunehmend entlasten auch effiziente digitale Tools. „Das reicht vom Onlineshop über EDI-Schnittstellen mit Kunden bis hin zum Kontraktportal“, sagt Julia Habermann. Auch auf Lieferantenseite tut sich in puncto Digitalisierung gerade einiges: „Viele Lieferanten sind an SAP angebunden, einige auch bereits über Reverse-EDI-Schnittstellen. Reverse-EDI bedeutet: Eine Bestellung wird im System eines Lieferanten eingegeben und dann rückwärts in unser SAP-System eingespielt. Derzeit arbeiten wir intensiv daran, weitere Lieferanten über EDI anzubinden“, so Holger Heber. Bei der Lieferung von Edelstahl Rostfrei arbeitet man bei Klöckner ebenfalls höchsteffizient. „Wir haben verschiedene Schwerpunktläger in ganz Deutschland, in denen wir gewünschtes Material in kürzester Zeit umlagern können. Nicht lagerhaltende Produkte versuchen wir über andere Quellen für unsere Kunden zu beschaffen“, skizziert Julia Habermann die ausgeprägte Kundenorientierung.

Info-Box

Umfassende Hintergrundinfos zu Edelstahl Rostfrei finden Sie auf der Homepage der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei (ISER).

Diesen Artikel bewerten

Durchschnittliche Bewertung 3.3 / 5. Anzahl der Bewertungen: 11

Keine Bewertung vorhanden.

Ihre Karriere

Azubi-Videos von Klöckner: Das macht eine auszubildende Fachkraft für Lagerlogistik

Zehn junge Menschen absolvieren derzeit eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik bei Klöckner Deutschland. In einem neuen Video zeigen wir, wie deren tägliche Arbeit aussieht. Außerdem haben wir einen Ausbildungsleiter zu diesem vielfältigen Berufsbild befragt.

Herr Schulze-Elvert, Sie sind der Ausbildungsleiter im Logistikbereich am Standort Duisburg. Welche Ausbildungsberufe gibt es dort überhaupt?

In der Logistik haben wir zwei Ausbildungsberufe bei Klöckner: Fachlagerist und Fachkraft für Lagerlogistik. Der grundsätzliche Unterschied ist, dass die 3-jährige Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik noch einen großen kaufmännischen Part hat, den die 2-jährige Ausbildung zum Fachlagerist nicht beinhaltet. Das heißt, dass eine auszubildende Fachkraft für Lagerlogistik auch zum Teil im Büro arbeitet und dort tiefe Einblicke in die ganzen Lagerprozesse bekommt.

Gucken wir uns den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik mal etwas genauer an. Können Sie einmal grob umreißen, welche wichtigen Stationen Azubis in den drei Jahren durchlaufen?

Klar. Im ersten Ausbildungsjahr geht es primär um die Arbeit im Lager wie zum Beispiel die Kommissionierung von Waren. Ziemlich am Anfang machen die Azubis auch einen Stapler- und Kranschein, um diese Geräte bedienen zu können. Im zweiten Jahr geht es dann auch schon mal ins Büro, etwa in die Abteilung Disposition. Hier lernen Azubis zum Beispiel LKW-Touren zu planen. Solch eine selbst geplante Tour können sie dann auch mal zusammen mit einem LKW-Fahrer abfahren, um live zu sehen: Welche Auswirkungen hat die eigene Arbeit, welchen Nutzen? Und sie bekommen dabei auch die ersten Kundenkontakte mit.

Bei Klöckner schaut man zudem sehr genau hin, welche individuellen Vorlieben ein Azubi hat – und fördert diese.

David Schulze-Elvert

Also schon richtig viel Praxiserfahrung. Wie geht es dann weiter in der Ausbildung?

Dann haben wir zum Beispiel noch das Aufgabenfeld Wareneingang, wo etwa die Erstellung von Wareneingangspapieren gelernt wird. Schließlich kommt die Prozessplanung im Lager: Die Azubis lernen dabei, die verschiedenen Aggregate im Lager zu planen und zu terminieren. Im dritten Ausbildungsjahr geht es hier bei uns in Duisburg schwerpunktmäßig um die Anarbeitung, also etwa das Erlernen von Sägen, Strahlen und Primern. Das ist schon etwas Besonderes, ein Bonus, weil wir diese hochwertige Anarbeitung am Standort machen können. Natürlich schauen wir im Laufe der Ausbildung, welche Tätigkeiten einer Person besonders liegen, um sie dort später möglichst häufig einzusetzen. Ist es eher das Kommissionieren, das Sägen oder vielleicht doch eher die Büroarbeit? Azubis können ja sehr unterschiedliche Interessen und Begabungen haben.

Klöckner ist ja ein Vorreiter bei der Digitalisierung. Wie hat sich die Arbeit einer Fachkraft für Lagerlogistik dadurch verändert? Welche Arbeitsschritte wurden erleichtert?

Durch die Digitalisierung benötigen wir in der täglichen Arbeit zum Beispiel viel weniger Papier. Früher hat ein Verkäufer einen Auftrag ausgedruckt und diesen entsprechend in der Lagerhalle an die Fachkraft weitergeleitet. Heute ziehen sich die Kollegen die Auftragsdaten von ihrem Rechner auf einen Scanner und arbeiten damit ganz einfach. Ein anderer Vorteil durch die Digitalisierung ist zum Beispiel, dass die Fachkräfte selbständig in den Computersystemen sehen können, wo aktuell Aufträge im Lager zu bearbeiten sind. Früher mussten sie dafür häufig warten, bis neue Aufträge an sie herangetragen wurden. Sie können heute also unabhängiger und selbstbestimmter arbeiten.

Die Logistik ist eine Zukunftsbranche, Fachkräfte werden hier stark gebraucht.

Was sollte eine angehende Fachkraft für Lagerlogistik mitbringen für den Job?

Sie sollte sich zum einen gerne bewegen wollen. Man muss kein Sportler, aber gut zu Fuß sein. Wer im Lager arbeitet, legt an einem Tag durchaus 10 Kilometer zurück. Wenn Waren transportiert werden müssen, stehen dafür natürlich Kräne und Stapler zur Verfügung – es ist also keine körperliche Belastung gefordert. Ganz wichtig für den Job sind auch Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Denn wir arbeiten immer in Teams zusammen, etwa eine Person an der Säge und eine Person in der Kommissionierung, die sich eng miteinander abstimmen müssen. Auch mit den LKW-Fahrern muss man gut kommunizieren können, manchmal auch in anderen Sprachen. Ein grundlegendes Verständnis für Computertechnik ist auch wichtig, aber dies bringen die meisten jungen Menschen, die mit der Digitalisierung aufwachsen, ohnehin mit.

Sie selbst haben vor einigen Jahren eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik bei Klöckner erfolgreich absolviert. Warum lohnt es sich, diese Ausbildung hier zu machen?

Zum einen ist die Ausbildung sehr vielfältig, wie ich eben schon etwas beschrieben habe. Bei Klöckner schaut man zudem sehr genau hin, welche individuellen Vorlieben ein Azubi hat – und fördert diese. Ich selbst habe zum Beispiel damals schnell gemerkt, dass mir vor allem die Prozessplanung im Büro gefällt und arbeite mittlerweile hier. Auch dahin kann also eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik führen, es muss gar nicht unbedingt das Handwerkliche im Vordergrund stehen. Außerdem finde ich den Austausch untereinander bei Klöckner vorbildlich: Alle beginnenden Azubis lernen sich zum Beispiel bei den Azubi-Starttagen in Duisburg kennen und sehen sich später auch auf regelmäßigen Veranstaltungen. Und was ich auch sehr wichtig finde: Die Logistik ist eine Zukunftsbranche, Fachkräfte hier werden dort stark gebraucht

Einen Einblick in seinen Alltag als Fachkraft für Lagerlogistik gibt Samet Uz in diesem neuen Video:

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Diesen Artikel bewerten

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl der Bewertungen: 4

Keine Bewertung vorhanden.

Unser Geschäft

Klöckner & Co Deutschland GmbH investiert und bündelt Kräfte im Westen

Unter dem Namen kcd.west werden zukünftig die Aktivitäten der Klöckner & Co Deutschland GmbH in Nordrhein-Westfalen zusammengefasst. Kern der Strategie ist die Zentralisierung der Lagerhaltung und der Anarbeitung in der Region an einem Standort. Die Lagerlogistik in Frechen wird verlagert und in den Standort Duisburg-Meiderich überführt.

Dazu wird Klöckner & Co Deutschland GmbH innerhalb der nächsten zwei Jahre das bestehende Lager in Duisburg umfänglich modernisieren und erweitern. Eine neue moderne Hochregallageranlage mit über 5.000 Kassetten für Lang- und Flachprodukte wird die Lagerkapazität deutlich erhöhen. Durch die Investition in diverse Anarbeitungsaggregate ist ein deutlicher Ausbau des Serviceportfolios geplant. Zudem ist vorgesehen, die IT-Infrastruktur im Rahmen der umfassenden Digitalisierungs-strategie von Klöckner & Co auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.

„Mit der exponierten Lage und den damit verbundenen logistischen Vorteilen wird Duisburg nach dem Umbau die zentrale produktübergreifende Versorgung der Region West übernehmen. Das hat den großen Vorteil, dass Kundenaufträge auch mit großer Diversität zukünftig logistisch aus einer Hand bedient werden können,“ erklärt Sven Koepchen, CEO der Klöckner & Co Deutschland GmbH.

Der Standort Frechen wird die vertrieblichen Aktivitäten als Verkaufsbüro weiterführen. kcd.west wird somit die Region zukünftig mit einer zentralen Niederlassung in Duisburg und zwei Verkaufsbüros in Frechen und Hagen bedienen.

Diesen Artikel bewerten

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl der Bewertungen: 0

Keine Bewertung vorhanden.

Unser Geschäft

Digitale Leistungsschau auf Doppelmesse

Von einer kleineren, eher regionalen Fachmesse hat sich die BLECHEXPO in den letzten Jahren zu einem internationalen Branchentreff gemausert. Mittlerweile, im Verbund mit der Fachmesse Schweisstec, zeigen rund 1.500 Aussteller vom 5. bis 8. November 2019 in den Hallen der Messe Stuttgart, ihre Produkte und Services. Dabei bilden sie die komplette Wertschöpfungskette der Blechbearbeitung und Fügetechnik ab. Außerdem hat der Internationalisierungsgrad der Veranstaltung stark zugenommen: Die Ausstellerbuchungen aus dem Ausland haben sich in diesem Jahr gegenüber 2017 verdoppelt – dem damaligen Rekordjahr. Und weil die Doppelmesse so beliebt geworden ist, haben die Veranstalter dieses Jahr sogar eine weitere große Halle eröffnet. Mitten drin in dieser neuen Halle 10: KCD und das Schwesterunternehmen Becker Stahl Service.

Klöckner bewirbt hochwertige Anarbeitung und digitale Services

„Gemeinsam wollen wir hier selbstbewusst und geschlossen auftreten in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Mit unserem bewährten Gemeinschaftstand können wir vor allem auch Cross-Selling-Potenziale heben“, erklärt Torsten Rode vom Team E-Business & Marketing bei Klöckner. Im Durchschnitt werden täglich etwa 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den nächsten vier Tagen am Gemeinschaftsstand als Ansprechpartner bereitstehen. Zudem können in zwei separaten Räumen wie gewohnt auch vertrauensvolle Kundengespräche stattfinden. Vor allem nutzt Klöckner seine Präsenz in Stuttgart, um neben der hochwertigen Anarbeitung auf seine digitalen Services aufmerksam zu machen. Passend dazu bewirbt das Team um Torsten Rode am Stand auch seine zahlreichen Social Media-Kanäle per QR-Code. Und natürlich auch den Schnelldreher.

Vorfreude auf Mega-Messejahr 2020

Wie immer begehrt bei den Messegästen ist das KCD-Catering eines bekannten italienischen Restaurants. Es kredenzt im Tagesverlauf leckeres Frühstück, Snacks, warme Mahlzeiten und selbstgebackenen Kuchen. „Wir sind nun schon bekannt für das sehr gute Essen auf den Fachmessen. Unsere Gäste berichten immer wieder, wie wohl und gut versorgt sie sich an unserem Stand fühlen“, sagt Torsten Rode. Viele Gelegenheiten dazu bekommen sie auch im Mega-Messejahr 2020. Nach „nur“ zwei Messeauftritten 2019 auf der Zuliefermesse Z und jetzt auf der BLECHEXPO stehen im nächsten Jahr auf dem Programm: die TUBE vom 30. März bis 3. April, die ALUMINIUM vom 6. bis 8. Oktober (beide in Düsseldorf), die EuroBLECH vom 27. bis 30. Oktober in Hannover und – erstmals für Klöckner! – die Cutting World vom 28. bis 30. April in Essen. Zücken Sie also gerne schon mal Ihren Kalender! Wir freuen uns auf Sie, nicht nur jetzt in Stuttgart!

Mehr Infos zu den Messen

Blechexpo

TUBE

ALUMINIUM

EuroBLECH

Cutting World

Diesen Artikel bewerten

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl der Bewertungen: 0

Keine Bewertung vorhanden.