Unser Geschäft

Der Hauptsitz der Hanjes + Co Stahlbau GmbH in Wien

Warum wir A-Lieferant beim Schienen-Spezialisten Hanjes sind

„Wer mit dem Zug, der U-Bahn oder der Straßenbahn fährt, hatte sicherlich schon mal direkten Kontakt mit einem unserer Produkte. Zum Beispiel mit einer Haltestange oder einem Trittbrett“, erklärt Ing. Andreas Eggenhofer, Leiter Auftragsmanagement und Einkauf bei der Hanjes + Co Stahlbau GmbH. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien ist Dienstleister in der Metallbearbeitung. Spezialisiert hat man sich dabei auf die Bearbeitung von Blechen und Profilen aus Aluminium, Edelstahl und Stahl – und die kommen zum Beispiel im Interieur und Exterieur von Schienenfahrzeugen vor. „Die Schiene ist für uns eines der wichtigsten Segmente. Zu unseren Kunden zählen etwa Siemens, Bombardier und Stadler“, so Ing. Andreas Eggenhofer. Als Lohnfertiger produziert Hanjes exakt nach den individuellen Spezifika der Hersteller. Auch Kunden anderer Branchen profitieren von diesem Know-how: in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie in der Abwassertechnik zum Beispiel.

Haltestange der Firma Hanjes
Haltestange der Firma Hanjes

Wer mit dem Zug, der U-Bahn oder der Straßenbahn fährt, hatte sicherlich schon mal direkten Kontakt mit einem unserer Produkte. Zum Beispiel mit einer Haltestange oder einem Trittbrett.

Eine langjährige Partnerschaft: Kloeckner Metals Austria und Hanjes

1993 von Nino Hanjes als Garagenunternehmen gegründet, ist Hanjes kontinuierlich gewachsen. Heute beschäftigt die Firma 210 Mitarbeiter und hat neben Wien noch drei weitere Standorte in Kroatien. Das Leistungsspektrum reicht mittlerweile vom Engineering nach Kundenspezifikation über die Blech- sowie Rohr- und Profilbearbeitung bis hin zum Baugruppen-Management inklusive Lackieren, Beschichten und Versiegeln der Produkte. „Unsere Zusammenarbeit mit Kloeckner Metals Austria besteht bereits seit einigen Jahren und hat sich im Laufe der Zeit immer weiter intensiviert“, sagt Ing. Andreas Eggenhofer. „Bei Aluminium und Edelstahl ist Kloeckner ganz klar unser A-Lieferant.“ Wöchentlich übermittelt Hanjes dafür seine Bedarfe an den Stahlhändler und erhält innerhalb von 24 Stunden ein Angebot als Basis für die Bestellung. „Aktuell bezieht Hanjes zwischen 45 und 50 Tonnen Aluminium und Edelstahl monatlich bei uns. Hauptsächlich Standardprodukte wie Bleche, Platten und Profile“, veranschaulicht Ing. Simon Prodinger, Vertrieb Maschinenbau bei Kloeckner Metals Austria.

Bei Aluminium und Edelstahl gibt es bei Kloeckner nichts, was nicht gelagert ist oder zumindest kurzfristig geliefert werden kann.

Unter anderem im kroatischen Varazdin fertigt Hanjes seine Bauteile
Unter anderem im kroatischen Varazdin fertigt Hanjes seine Bauteile
Simon Prodinger, Vertrieb Maschinenbau bei Kloeckner Metals Austria in Wien
Simon Prodinger ist bei Kloeckner Metals Austria für Hanjes zuständig

Hanjes schätzt besonders breites Sortiment bei Kloeckner Metals Austria

„Hervorragend“ findet Ing. Andreas Eggenhofer die Zusammenarbeit mit Kloeckner Metals Austria. Fachlich überzeugt ihn dabei klar das breitgefächerte Sortiment: „Bei Aluminium und Edelstahl gibt es bei Kloeckner nichts, was nicht gelagert ist oder zumindest kurzfristig geliefert werden kann. Da ist Kloeckner aus meiner Sicht sehr gut aufgestellt.“ In der langjährigen, schon freundschaftlichen Geschäftsbeziehung hat sich ein bewährtes Prozedere etabliert: Jeden Dienstag bestellt Hanjes sein gewünschtes Material bei Kloeckner Metals Austria, spätestens donnerstags ist es jederzeit pünktlich vor Ort. Um die Prozesse noch effizienter zu machen, wünscht sich Ing. Andreas Eggenhofer für die Zukunft die direkte Schnittstellen-Anbindung bei Kloeckner Metals Austria per EDI. „Dazu sind wir derzeit in Gesprächen und schauen, ob und wenn ja wie wir dies EDV-mäßig umsetzen können.“

Diesen Artikel bewerten

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl der Bewertungen: 2

Keine Bewertung vorhanden.

Unser Geschäft

“Qualitätsstahl ist die eierlegende Wollmilchsau”

Im Vergleich mit Aluminium und Edelstahl Rostfrei ist Qualitätsstahl eher ein Massenprodukt: Er erreicht zwar nicht die Werkstoffgüte der beiden bereits vorgestellten Produktgruppen, ist dafür aber in viel mehr Anwendungsbereichen einsetzbar – und günstiger. Dabei gibt es innerhalb der Produktgruppe Qualitätsstahl große Unterschiede hinsichtlich Qualität und damit auch Einsatzbereich. Genau definiert sind diese Untergruppen in der DIN EN 10027. „Elemente wie zum Beispiel Kohlenstoff oder Silizium sind in jedem Qualitätsstahl enthalten. Je nach Gewichtung entstehen dadurch verschiedene mechanische Eigenschaften wie die Zugfestigkeit. Auch nachträglich kann Qualitätsstahl noch behandelt werden“, erklärt Annette Kleinebrahn, Verkauf Sonderwerkstoffe im Klöckner-Verkaufsbüro Hannover. So gibt es zum Beispiel auch Qualitätsstähle, die von ihrer Wertigkeit her an Edelstahl heranreichen können. Etwa sogenannte warmfeste Stähle, die hohen und tiefen Temperaturen standhalten. Ab einem bestimmten Anspruchslevel kommen dann aber höherwertige Produkte wie eben Edelstahl oder auch Aluminium zum Einsatz.

Qualitätsstahl ist im Grunde die eierlegende Wollmilchsau. Man kann damit ein breites Spektrum abdecken, weil es ganz verschiedene Einsatzgebiete gibt, für die das Material flexibel angepasst werden kann

Breites Einsatzgebiet von Qualitätsstahl: vom Bergbau bis zur Offshore-Anlage

„Qualitätsstahl ist im Grunde die eierlegende Wollmilchsau“, sagt Anja Naumann, Abteilungsleitung Qualitäts- und Edelbaustahl / Sonderwerkstoffe im Klöckner-Verkaufsbüro Hannover. „Man kann damit ein breites Spektrum abdecken, weil es ganz verschiedene Einsatzgebiete gibt, für die das Material flexibel angepasst werden kann“. Dazu zählt vor allem der Maschinen- und Anlagenbau in all seinen Facetten: Qualitätsstahl findet man zum Beispiel im Berg- und Tunnelbau, im Hallen- und Gerüstbau. Ebenso auf hoher See – etwa in Schiffsrudern oder Offshore-Anlagen. Auch der Landmaschinenbau oder Papiermaschinen mit ihren riesigen Walzen sind typische Einsatzgebiete. Weil man das robuste und flexible Produkt häufig in Anlagen oder Maschinen unsichtbar für den Nutzer verbaut, ist seine Optik dabei eher zweitrangig. Hochwertiges und ansprechendes Aussehen wäre dagegen wieder ein Kennzeichen von Edelstahl Rostfrei zum Beispiel.

Nicole Thomassen

In der aktuellen Corona-Situation ist die Kommunikation zwischen uns noch intensiver, um möglichst nah am Markt und Kunden zu sein

Stets enge Abstimmung zwischen Einkauf und Verkauf

„In der aktuellen Corona-Situation ist die Kommunikation zwischen uns noch intensiver, um möglichst nah am Markt und Kunden zu sein. In wöchentlichen Calls berichte ich dem Verkauf darüber, wie sich der Preis für Qualitätsstahl am Markt entwickelt, wie wir einkaufen und wie die Werksauslastungen sind. Der Vertrieb wiederum berichtet, wie er mit den Preisen zurechtkommt und ob es Anpassungen geben muss“, erklärt Nicole Thomassen, Produktmanagerin Qualitäts-, Edelbau- und Blankstahl in der Klöckner-Zentrale in Duisburg. Auf Basis all dieser wichtigen Informationen fällt der Verkauf dann eine Preisentscheidung. „Hier im zentralen Einkauf in Duisburg arbeite ich eng mit meinen Kollegen in den Niederlanden zusammen. Dadurch können wir Mengen bündeln und bessere Preise erzielen“, erklärt sie. Auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit verschiedenen Stahlwerken besteht teilweise schon seit vielen Jahren.

Unsere digitalen Tools, etwa der Onlineshop oder das Kontraktportal, helfen uns dabei, Verbräuche genaustens auszuwerten und individuelle Bedarfe beim Kunden zu ermitteln

Digitalisierung erleichtert Beschaffung und Verkauf von Qualitätsstahl

Natürlich spielt auch bei der Beschaffung und beim Verkauf von Qualitätsstahl die Digitalisierung eine große Rolle bei Klöckner. „Unsere digitalen Tools, etwa der Onlineshop oder das Kontraktportal, helfen uns dabei, Verbräuche genaustens auszuwerten und individuelle Bedarfe beim Kunden zu ermitteln“, erklärt Anja Naumann. Auch der neu eingeführte Klöckner Assistant unterstützt dabei, die Prozesse im Sinne des Kunden zu vereinfachen. Weil dieser eingehende Aufträge automatisch erfasst, haben die Klöckner-Mitarbeiter mehr Zeit für ihr Kerngeschäft: die individuelle Kundenberatung. Auf eine aktuelle Verbesserung weist Nicole Thomassen noch hin: „Wir führen gerade ein neues Tool ein – das E-Procurement-Tool. Hier können die Lieferanten ihre Angebote in unser Portal eingeben. Wir bekommen somit alle Informationen gebündelt, um transparent Preise vergleichen zu können.“

Diesen Artikel bewerten

Durchschnittliche Bewertung 3.6 / 5. Anzahl der Bewertungen: 5

Keine Bewertung vorhanden.

I am text block. Click edit button to change this text. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Unser Geschäft

Metallfassade eines Hochhauses

Produktserie Teil 2: Aluminium von Klöckner

Aluminium kommt in der Natur nicht in reiner Form vor. Es wird hergestellt aus Bauxit, einem roten Aluminiumerz, abgebaut im Tagebau. Aluminium ist das dritthäufigste Element in der Erdhülle nach Sauerstoff und Silizium und in der Erdkruste das häufigste Metall.” Aluminium hat viele Vorteile, die es im Einsatz so interessant für unsere Kunden machen“, sagt Martin Liebler, Einkauf Aluminium am Klöckner-Standort Würzburg. Eingesetzt wird es als reines Aluminium und in vielen verschiedenen Aluminiumlegierungen. Letztere, etwa mit Kupfer, Zink, Silizium, Mangan und Magnesium, verleihen dem Metall eine mittlere bis sehr große Festigkeit. „Gegenüber anderen Metallen ist Aluminium zudem viel leichter. Gleichzeitig ist es aber eben stabil und sehr formbar“, so Liebler. Das macht Aluminium zum Beispiel unverzichtbar im Maschinen- und Fahrzeugbau, um Gewicht zu sparen. „Zudem ist es sehr korrosionsbeständig. Es gibt auch ein spezielles elektrolytisches Verfahren, das Eloxal-Verfahren, bei dem Aluminium eine natürliche Schutzschicht erhält“, so Liebler.

Vorteile von Aluminium: langlebig und nachhaltig

Weitere große Vorteile von Aluminium sind seine lange Lebensdauer und seine Nachhaltigkeit: „Es kann zu fast 100 Prozent recycled werden. Zwar ist die Herstellung von Aluminium sehr energieaufwändig. Aber dadurch, dass es immer wieder mit nur 5% der eingesetzten Energie eingeschmolzen und dem Kreislauf zugeführt werden kann, ist die Energiebilanz insgesamt viel niedriger“, erklärt Martin Liebler. Während der Automotivbereich vom Schwester-Unternehmen Becker Aluminium-Service mit Aluminium bedient wird, konzentriert man sich bei Klöckner auf folgende Bereiche: auf den Fassadenbau, Tür- und Fensterbau, Sonnenschutz, Maschinenbau, die Elektrotechnik, Verpackungsindustrie und metallverarbeitende Industrie etwa. Dass Kunden aus diesen verschiedenen Branchen die einzigartigen Verarbeitungseigenschaften schätzen, berichtet auch Janine Dämmrich, Verkauf Aluminium und Edelstahl am Klöckner-Standort Regensburg. Und: „Dadurch, dass wir Multidistributor sind, können wir auch andere Systeme für sie mit beliefern. Und weil wir das werksunabhängig tun, macht uns das zu echten Mehrwertmachern“, erklärt sie.

Aluminium hat viele Vorteile, die es im Einsatz so interessant für unsere Kunden machen

Vielfältiges Aluminium: Walzprodukte wie Bleche und Pressprodukte wie Standardprofile, Rohre, Zeichnungsprofile

Die Klöckner-Produkte sind sogenannte Halbzeuge, weil sie zum Endprodukt weiterverarbeitet werden. Zu den Walzprodukten zählen Bleche und Platten (über 10 mm) sowie Folien. Gepresst werden dagegen sogenannte Langprodukte. „Aluminiumbolzen werden dabei auf ca. 500 Grad Celsius erhitzt und durch ein Strangpressverfahren zu Profilen gepresst. Wir unterscheiden dabei Standardprofile wie etwa Vierkantrohre, Rundrohre, Winkel- U-Profile und T-Profile von Profilen nach Zeichnung. Für die Profile nach Zeichnung müssen extra Presswerkzeuge hergestellt werden“, erklärt Martin Liebler. Bei dieser Fülle von Abmessungsmöglichkeiten kann ein einzelnes Lager nicht immer alles parat haben. Dafür hat Klöckner eine intelligente Lösung gefunden: „Die Standorte ergänzen und unterstützen sich. In Bayern machen wir zum Beispiel eine tägliche Sternfahrt, bei der wir Material sehr einfach und schnell zwischen den einzelnen Niederlassungen umlagern können. So können wir unsere Kunden jederzeit mit dem gewünschten Material bedienen“, erklärt Janine Dämmrich.

Die Standorte ergänzen und unterstützen sich. In Bayern machen wir zum Beispiel eine tägliche Sternfahrt, bei der wir Material sehr einfach und schnell zwischen den einzelnen Niederlassungen umlagern können. So können wir unsere Kunden jederzeit mit dem gewünschten Material bedienen

Aluminium: So funktioniert Preisbildung

Wie im Stahlbereich auch kauft Klöckner weltweit ein und konzentriert sich dabei zu ungefähr 95 Prozent auf europäische Länder. „In der Regel sind die Aluminiumwerke eigenständig – das reicht von familiengeführten mittelständischen Unternehmen bis hin zu großen Konzernen. Mit einigen Lieferanten arbeiten wir schon seit Jahrzehnten zusammen“, so Martin Liebler. Mit neuen Lieferanten werden zunächst Probeaufträge durchgeführt. Das gelieferte Material wird anschließend entsprechend den EN-Normen geprüft. „Bei dem Aluminiumpreis sprechen wir von einem „zweigeteilten“ Preis. Es gibt einen Grundpreis für das reine Metall, das an der Londoner Metallbörse (LME) gehandelt wird. Und den unterschiedlichen legierungsabhängigen Umarbeitungspreisen. Der Umarbeitungspreis drückt aus, was es kostet, um aus einem Aluminiumbarren oder einem -Bolzen ein Halbzeug herzustellen. LME und Umarbeitungspreis zusammen ergeben den Endpreis. Während wir auf den „LME-Wert“ keinen direkten Einfluss haben, wird beim Umarbeitungspreis mit den Halbzeugwerken entsprechend verhandelt“, erklärt Martin Liebler.

Klöckner versucht im Einklang mit Einkauf und Verkauf, die Risiken von Preisschwankungen bestmöglich zu kontrollieren, indem wir gute Verträge sowohl mit den Kunden als auch mit den Aluminiumwerken abschließen

Aluminium: vom Nischenprodukt zum wichtigen Geschäftsfeld

„Klöckner versucht im Einklang mit Einkauf und Verkauf, die Risiken von Preisschwankungen bestmöglich zu kontrollieren, indem wir gute Verträge sowohl mit den Kunden als auch mit den Aluminiumwerken abschließen“, stellt Janine Dämmrich als weiteren Vorteil heraus. Mit dem Einkauf arbeitet die Vertrieblerin intensiv und vertrauensvoll zusammen. „Das Produktmanagement unterstützt uns jederzeit. Wenn ich nicht mehr weiter weiß bei bestimmten Kundenanfragen, kann ich immer auf unsere Kollegen zählen.“ Damit der Einkauf stets über die Verkaufssituation im Bilde ist, hat er Zugriff auf die Bestände in den Niederlassungen und wird immer bei den Vertriebsplanungen involviert. In den 55 Jahren, seit dem Klöckner mit Aluminium handelt, hat sich das Metall vom Nischenprodukt zu einem wichtigen Geschäftsfeld von Klöckner entwickelt: „Aufgrund seiner vielen guten Eigenschaften ist Aluminium nicht mehr wegzudenken vom Weltmarkt. Klöckner hat sich hier eine große Expertise erarbeitet, vor allem im Bereich hochwertige Anarbeitung“, sagt Janine Dämmrich.

Aufgrund seiner vielen guten Eigenschaften ist Aluminium nicht mehr wegzudenken vom Weltmarkt. Klöckner hat sich hier eine große Expertise erarbeitet, vor allem im Bereich hochwertige Anarbeitung

Diesen Artikel bewerten

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl der Bewertungen: 0

Keine Bewertung vorhanden.

Unser Geschäft

„Material von Kloeckner Metals Austria findet man in fast jeder unserer Trocknungsanlagen“

Holz wird überall auf der Welt als Baumaterial benötigt. Es zu trocknen, ist dabei ein wichtiger Produktionsschritt. Spezielle Anlagen dafür produziert die Firma Mühlböck aus dem österreichischen Eberschwang – und das recht erfolgreich: 1982 als 1-Mann-Garagenunternehmen gestartet, expandierte Mühlböck kontinuierlich und beschäftigt heute 170 Mitarbeiter. Rund 12.500 Holztrocknungsanlagen auf der ganzen Welt hat der Spezialist bereits entwickelt und gebaut. „Unsere Kunden kommen aus der gesamten Holzindustrie, hauptsächlich sind es Sägewerke und die Palettenindustrie. Unser Hauptmarkt ist Mitteleuropa, wichtig für uns sind auch Russland und Osteuropa. Aktuell haben wir ein Projekt in Kanada. Und in Ländern wie Japan und Elfenbeinküste waren wir auch schon aktiv“, erklärt Elisabeth Mühlböck, Abteilungsleiterin im Einkauf bei Mühlböck.
Immer auf die individuellen Bedürfnisse eines Kunden abgestimmt, plant, konstruiert, liefert und montiert man die Holztrocknungsanlagen aus einer Hand – Fullservice eben. Eine wichtige Rolle spielt dabei die elektronische Steuerung der Anlagen: Weil Holztrocknen viel Energie verbraucht, hat Mühlböck stark investiert in die Entwicklung neuer Technologien, mit denen Energie eingespart werden kann.

Mühlböck und Kloeckner Metals Austria: eine Win-win-Situation

Eine Holztrocknungsanlage von Mühlböck besteht aus vielen verschiedenen Komponenten – und hier kommt Kloeckner Metals Austria (KMA) ins Spiel. Seit 17 Jahren verbindet die beiden Unternehmen eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung. „Der Kontakt kam zustande, als im Jahr 2002 die Firma Vanicek Trocknungstechnik, mit der wir bereits gut zusammenarbeiteten, von Mühlböck übernommen wurde“, erinnert sich Andreas Heiplik, Vertriebs- und Abteilungsleiter bei der KMA Standort Wien. „Seitdem haben wir unsere Zusammenarbeit stetig intensiviert.“
Von KMA bezieht Mühlböck vor allem Aluminiumbänder und -bleche, Edelstahlbänder und -bleche sowie Standardprofile. Um seinen Kunden zu entlasten, hat KMA extra ein Pufferlager für Aluminiumbänder eingerichtet. „Das Lagerhaltungs-Konzept haben wir gemeinsam erarbeitet und es funktioniert sehr gut. So können wir sehr flexibel Aufträge bearbeiten. Eine echte Win-Win-Situation für uns und für die KMA“, sagt Elisabeth Mühlböck. An der langjährigen Zusammenarbeit schätzt sie außerdem die große Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Fairness seitens KMA.

Mühlböck: EDI-Anbindung bei Kloeckner Metals Austria geplant

Gemeinsam hat man bereits erfolgreich Projekte rund um den Globus gestemmt. „Material von der KMA findet man in fast jeder unserer Trockungsanlagen“, veranschaulicht Elisabeth Mühlböck. Derzeit führt der Holztrocknungs-Spezialist aus Eberschwang ein neues ERP-System ein. Wenn diese Technik steht, ist fest eingeplant, Bestellungen bei KMA nur noch über EDI-Anbindung durchzuführen. „Das würde den Prozess noch effizienter und einfacher machen“, so Mühlböck.
Mehr über Mühlböck finden Sie HIER.

Unser Geschäft

Leitmesse Aluminium

Die Alu-Welt zu Gast in Düsseldorf

Mit geballter Power präsentiert sich Klöckner derzeit, vom 9. bis 11. Oktober 2018, auf der Leitmesse Aluminium in Düsseldorf. Der Auftritt auf der wichtigsten Branchenveranstaltung weltweit reiht sich ein ins Mega-Messejahr 2018.

Wie schon bei der Premiere im Jahr 2016 treten Klöckner Deutschland, Kloeckner Metals Austria und Becker Aluminium Service gemeinschaftlich auf, um die große Klöckner-Kompetenz im Produktspektrum Aluminium zu demonstrieren. Besonders die Klöckner-Tochter Becker Aluminium Service, die erst vor zwei Jahren gegründet wurde, hat sich in dieser kurzen Zeitspanne in der Branche einen Namen gemacht. Neben dem rund 20-köpfigen Klöckner-Team, das täglich für intensive persönliche Gespräche mit Kunden und Besuchern am Stand zur Verfügung steht, freut sich auch das Klöckner-Einkaufsteam vor Ort darüber, dass drei Tage lang die Aluminium-Branche aus aller Welt extra nach Düsseldorf gekommen ist. Insbesondere, weil der Werkstoff einen regelrechten Boom erfährt: Die globale Produktion von Aluminium hat laut Messeveranstalter ein neues Rekordhoch erreicht, der Bedarf nach Leichtmetallen im Maschinenbau, Transport-, Bau- oder Verpackungsbereich steigt weltweit. Dieser Trend spiegelt sich auch auf der weltweit wichtigsten Branchenveranstaltung wider: Die Ausstellungsfläche von etwa 80.000 Quadratmetern ist ebenfalls neuer Rekord. Zudem könnte das Setting kaum internationaler sein: Die knapp 1.000 Aussteller kommen aus über 50 Ländern, zudem werden Besucher aus über 100 Ländern erwartet.

Hochwertige Aluminiumprodukte und Gaumenschmaus

In diesem spannenden Umfeld treten die drei Klöckner-Unternehmen mit einem modernen und – dank einer neuen Deckensegel-Konstruktion – durchaus auffälligen 120 Quadratmeter großen Messestand auf. „Wir repräsentieren hier das Produkt Aluminium in all seinen Facetten“, erklärt Torsten Rode vom E-Business- & Marketing-Team Klöckner Deutschland. „Eine Besonderheit sind unsere Alu-Zeichnungsprofile. Dabei handelt es sich um Profile, die wir auf Basis von speziellen Zeichnungen individuell für unsere Kunden anfertigen.“ Musterexemplare dieser wertigen Produkte können in zwei Schauvitrinen am Stand begutachtet werden. An zwei großen Flachbildschirmen können sich Besucher zudem umfassend zum Thema Aluminium und über das gesamte Klöckner-Portfolio informieren. Auch für Wohlfühl-Atmosphäre ist gesorgt: Die vorzügliche Küche des italienischen Caterers, die sich bereits auf vergangenen Messen großer Beliebtheit erfreute, darf natürlich auch auf dieser Leitmesse nicht fehlen. Dass der Inhaber des bekannten Düsseldorfer Restaurants sogar an seinem 50. Geburtstag für Klöckner im Einsatz war, spiegelt die sehr gute Zusammenarbeit eindrucksvoll wider.

Das Mega-Messejahr von Klöckner geht weiter

Die hohe Frequentierung der Aluminium 2018 und des dortigen Klöckner-Messestandes belegen: „Das Format Messe ist beliebter als je zuvor. Es ist eine hervorragende Ergänzung zu den zunehmend digitalisierten Angeboten, weil es eine besondere Form des persönlichen Kontakts ermöglicht. Wenn Besucher gerne an einen Stand kommen, weil sie sich gut informieren und austauschen können und zudem noch eine partnerschaftliche Atmosphäre erleben, dann ist das auch gut für die Geschäftsbeziehung“, ist sich Torsten Rode sicher. Deswegen setzt Klöckner neben seiner digitalen Kommunikation auf das altbewährte Format – im Mega-Messejahr 2018: Vor der Aluminium 2018 gab es bereits Auftritte auf der Weltleitmesse TUBE, auf der internationalen Leitmesse der Prozessindustrie Achema in Frankfurt und auf der finnischen Zulieferer-Messe Alihankinta in Tampere. Und es geht sogar noch weiter: Nach einer nur einwöchigen Verschnaufpause ist Klöckner bereits wieder im Einsatz – auf der EuroBlech vom 23. bis 26. Oktober 2018 in Hannover. Egal, ob in den diesen Tagen auf der Aluminium oder in wenigen Wochen auf der Euroblech – das Klöckner-Team freut sich in jedem Fall über Ihren Besuch. Schauen Sie vorbei!