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Lager_AHA-Regel

„AHA“ – Klöckner & Co bleibt verlässlicher Partner auch in schwierigen Zeiten

„Als sich im Frühjahr die Pandemie in Europa ausgebreitet hat, war für mich klar, dass die Sicherheit aller Mitarbeiter von Klöckner & Co Deutschland oberste Priorität haben muss”, erinnert sich Christina Kolbeck, Geschäftsführerin von Klöckner & Co Deutschland. Gesagt, getan: Ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept wurde dafür in kürzester Zeit entwickelt und an allen Standorten akribisch umgesetzt. Was das an „vorderster Front“ bedeutet, weiß zum Beispiel Sabine Diekmann, Lagerbüro am Klöckner & Co-Standort Osnabrück. Täglich steht die 56-jährige im Kontakt mit vielen Menschen – Bürokollegen, LKW-Fahrern aus ganz Europa oder Monteuren zum Beispiel. „Eine gewisse physische Präsenz ist im Lagerbüro notwendig, sodass wir Homeoffice nur eingeschränkt machen können“, sagt sie. Um dennoch Abstand einzuhalten, sitzt ihr Team im Büro weit auseinander, niemals im Schreibtisch-Tandem. Zur Frischluftzufuhr ist die Haupttür stets geöffnet, auch im Winter. Die Reinigung erfolgt nach strengen Hygiene-Regeln und einen Vorrat an verschiedenen Mund-Nasen-Schutz-Masken hat Sabine Diekmann auch immer parat.

Als sich im Frühjahr die Pandemie in Europa ausgebreitet hat, war für mich klar, dass die Sicherheit aller Mitarbeiter von Klöckner & Co Deutschland oberste Priorität haben muss

Christina Kolbeck (CFO Klöckner & Co Deutschland GmbH)
Christina Kolbeck (CFO Klöckner & Co Deutschland GmbH)

Schnelles und unbürokratisches Pandemiemanagement

Großen Einsatz beim Pandemiemanagement zeigte Sven Koepchen. Vorsitzender der Geschäftsführung von Klöckner & Co Deutschland: „Als sich abzeichnete, dass wir ad hoc an allen Standorten umfassende Sicherheitsvorkehrungen treffen müssen, habe ich mich persönlich um die Umsetzung gekümmert.“ Ein Resultat seines Besuchs in Osnabrück ist zum Beispiel die Installation einer Schwingtür im Eingangsbereich des Lagerbüros: Sie schützt Frau Diekmann und ihre Kollegin, indem Besucher auf „Abstand gehalten“ werden und der Besucherstrom so besser kontrolliert werden kann. „Herr Koepchen hat sofort alle notwendigen baulichen Schutzmaßnahmen abgesegnet. Ich war begeistert, wie schnell und unbürokratisch alles gelaufen ist“, so Diekmann. Seitdem gehören Plexiglasscheiben und ein fest installiertes Fieberthermometer zur täglichen Temperaturmessung der Beschäftigten ebenso zum Inventar. Weitere Verhaltensmaßnahmen: In der Lagerumkleide dürfen sich nur noch maximal drei Personen gleichzeitig aufhalten; Teambesprechungen werden nur noch draußen durchgeführt.

Als sich abzeichnete, dass wir ad hoc an allen Standorten umfassende Sicherheitsvorkehrungen treffen müssen, habe ich mich persönlich um die Umsetzung gekümmert

Sven Koepchen (CEO Klöckner & Co Deutschland GmbH)
Sven Koepchen (CEO Klöckner & Co Deutschland GmbH)

Hohe Digitalisierung und mobiles Arbeiten gewährleisten Lieferfähigkeit

„Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Büros konnten vom einen auf den anderen Tag ins Homeoffice wechseln. Denn schon vor Corona hatten wir mit einem flächendeckenden Hardware Rollout die technischen Voraussetzungen für mobiles Arbeiten geschaffen. Das haben auch unsere Kunden gemerkt,”, erklärt Sven Koepchen. Die Lieferfähigkeit war dank zahlreicher digitaler Tools und flexibler Arbeitsmodelle somit gewährleistet. Weder Engpässe beim Material noch beim Personal entstanden, weil alle Eventualitäten berücksichtigt wurden. „Abgesichert haben wir das durch die Art und Weise, wie unser Warenfluss und unsere Bestellungen organisiert sind – angefangen schon beim Produktmanagement, über das Lagerbüro bis hin zu den Partnerunternehmen, die die Ware rausfahren“, erklärt Sabine Diekmann. Da sie nicht alle Aufgaben im Homeoffice erledigen kann, wechselt sie sich halbtags mit ihrer Kollegin ab: vormittags Homeoffice, nachmittags Büro – eine physische Übergabe ist dazu nicht nötig. Aufgaben wurden dafür teilweise anders verteilt und verknüpft.

„Die Digitalisierung hat den Umgang mit der Pandemie wesentlich erleichtert. Und sie hilft dabei, Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren“, sagt Sabine Diekmann. Auch das Homeoffice hat sie dadurch schätzen gelernt – dort könne sie häufig strukturierter und ungestörter arbeiten. Insgesamt zeigt sich das Top-Management von Klöckner & Co Deutschland sehr zufrieden damit, wie das Unternehmen die Pandemie bisher bewältigt hat: „Corona war und ist auch ein Stresstest für die gesamte Organisation und unsere Prozesse. Wir können heute schon sagen, dass gerade unsere Kernkompetenzen rund um unsere Logistik mehr als standgehalten haben. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wie immer ihr Bestes gegeben – wofür wir jedem einzelnen danken“, fasst Christina Kolbeck zusammen.

Die Digitalisierung hat den Umgang mit der Pandemie wesentlich erleichtert. Und sie hilft dabei, Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren

Sabine Diekmann (Lagerbüro Osnabrück)
Sabine Diekmann (Lagerbüro Osnabrück)

Durch Corona sind Klöckner & Co-Teams noch stärker zusammengewachsen

Auch für den Zusammenhalt im Team war und ist Corona ein Stresstest. Ein Test, den man in Osnabrück bisher offensichtlich bestanden hat: „Wir waren auch vorher schon ein tolles Team. Aber durch die letzten Monate sind wir nochmal ein Stück mehr zusammengewachsen. In dieser schwierigen Situation, wo man sich auch mal überfordert fühlt, haben wir immer zusammengehalten“, sagt Sabine Diekmann. Diese Energie hat sich auch auf die Arbeit mit den Kunden positiv ausgewirkt – und das Image von Klöckner & Co bestätigt: „Wir sind froh, dass wir in einer von der aktuellen Situation gebeutelten Industrie weiterhin ein verlässlicher Partner sind”, so Christina Kolbeck.

Corona war und ist auch ein Stresstest für die gesamte Organisation und unsere Prozesse. Wir können heute schon sagen, dass gerade unsere Kernkompetenzen rund um unsere Logistik mehr als standgehalten haben. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wie immer ihr Bestes gegeben – wofür wir jedem einzelnen danken